Neckar-Odenwald

„Rescue Days“ in Mosbach Vier ereignisreiche Tage erlebt / Wehren aus dem Kreis packten kräftig an

Mit über 300 Helfern im Einsatz

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.Die 17. „Rescue Days“ in Mosbach sind mittlerweile schon wieder Geschichte. Nach vier ereignisreichen Tagen beendete am Sonntagabend Hanno Diekmann die weltgrößte Trainingsveranstaltung der technischen Unfallrettung. Der stellvertretende Bereichsleiter von Weber Rescue Systems ist sehr zufrieden. „Bis auf das teilweise nasse Wetter, für das wir zum Glück nichts können, sind wir und vor allem unsere Teilnehmer sehr zufrieden.“

700 Teilnehmer

Vier Tage drehte sich auf dem Gelände des Training Centers Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach alles um die technische Hilfeleistung. Neben den bekannten Trainingsstationen wie Lkw-Rettung, neue Fahrzeugtechnologie oder Pkw auf Barriere konnten die rund 700 Teilnehmer auch an einer völlig neuen Station üben – Erstsicherung Gebäude nach Verkehrsunfall. Drei verschiedene Szenarien stellten hier die Feuerwehrleute vor neue Herausforderungen, unter anderem galt es eine verunfallte Person aus einem Auto zu befreien, das unter einer eingestürzten Brücke begraben war.

„Ein toller Anlass mit riesigem Profit für alle, großartiger Austausch mit anderen, Spaßfaktor auch sehr groß. Super, auch mal an Nullserienfahrzeugen üben zu dürfen“, so ein Teilnehmer nach der Veranstaltung am Sonntagabend. Apropos Nullserienfahrzeuge: Diese waren von Mercedes, Renault, BMW, VW und MAN zur Verfügung gestellt worden.

Nach mehrjähriger Pause fand in diesem Jahr auch wieder das „Rescue Day“-Symposium statt. Hier berichteten namhafte Vertreter aus der Feuerwehrszene über ihre Erfahrungen aus den Bereichen Elektromobilität, Moderne Fahrzeugtechnologie und praktische Unfallrettung.

„Die Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald-Kreis und dem TCRH, ohne die eine Veranstaltung dieser Größe nicht durchzuführen wäre, funktionierte hervorragend und trug einen großen Teil zum Erfolg der Veranstaltung bei. Ein großes Dankeschön gilt den vielen freiwilligen Helfern“, so Diekmann. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Neckar-Odenwald-Kreis, Andreas Hollerbach, bekräftigt: „Unsere über 300 Helfer aus vielen Feuerwehren im Landkreis an den vier Auf- und Abbau sowie den vier Veranstaltungstagen waren eine Stütze der Veranstaltung.“

Die „Rescue Days“ ziehen weiter und machen im nächsten Jahr Station in Bayern, in der Nähe von München. In Zusammenarbeit mit der BF München wird auf dem Testgelände von MAN bei Dachau wieder geschnitten und gespreizt was das Zeug hält. mg

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