Neckar-Odenwald

Neue Technik für den Ernstfall Kreis fördert die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge / Abrollbehälter Gefahrgut wird in Mosbach stationiert

Hardheim bekommt 19 800 Euro für ein „Mittleres Löschfahrzeug“

Neckar-Odenwald-Kreis.Gewiss ein gutes Stück sicherer ist der Neckar-Odenwald-Kreis durch Beschlüsse des Ausschusses für Verwaltung und Finanzen am Mittwoch in Limbach geworden. Denn die Stadt Mosbach und die Gemeinden Billigheim und Hardheim erhalten nun Zuwendung des Landkreises zur Anschaffung von insgesamt vier neuen Feuerwehrfahrzeugen.

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren arbeiten hochprofessionell. Dafür müssen wir ihnen aber auch die notwendigen Hilfsmittel auf dem aktuellen Stand der Technik an die Hand geben“, unterstrich Landrat Dr. Achim Brötel die Notwendigkeit der Investition von rund 364 000 Euro.

Weitere 19 800 Euro für Billigheim

Entsprechend des einstimmigen Ausschussvotums bekommt die Stadt Mosbach daher 18 300 Euro an Kreismitteln für ein Wechselladerfahrzeug (WLF) sowie 36 000 Euro für einen Gerätewagen Logistik KatS (GW-L KatS), die Gemeinde Billigheim 19 800 für einen Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) und Hardheim 19 800 für ein „Mittleres Löschfahrzeug“ (MLF).

Zudem gaben die Kreisräte grünes Licht für die Anschaffung eines bei der Feuerwehr Mosbach stationierten Abrollbehälters Gefahrgut (AB-G). Diesen finanziert der Kreis mit 270 000 Euro, ergänzend zu der Landesförderung von 180 000 Euro.

Landrat Brötel wies darauf hin, dass der Abrollbehälter bei Einsätzen mit umweltgefährdenden Stoffen in Zusammenspiel mit besonders geschulten Feuerwehrleuten unerlässliche Dienste leisten werde.

„Der Behälter steht zwar im Eigentum der Stadt Mosbach, wird aber weit über Mosbach hinaus eingesetzt. Deshalb übernimmt der Landkreis in diesem Fall die von der Landesförderung nicht abgedeckten Kosten für die Beschaffung.“

Grundsätzlich hatte der Ausschuss diesem Vorgehen bereits im vergangenen Jahr zugestimmt. Die Ausschussmitglieder verbanden ihre Zustimmung mit dem Dank an die Mosbacher Feuerwehrleute für die Unterhaltung des Abrollbehälters und die zum Teil heiklen Einsätze.

Voraussetzung für alle Förderungen des Landkreises war, so der Hinweis des Landrats, dass das Land Baden-Württemberg die Beschaffung mit mindestens 40 Prozent der anerkannten Kosten oder mit einem Festbetrag gefördert hat. Die Landeszuwendungen in Höhe von 493 000 Euro waren im Vorfeld bewilligt worden.

Die Zuschüsse des Landkreises orientieren sich prozentual an der Landesförderung und werden im Jahr 2020 ausbezahlt. Mit einem Zuschuss von 30 Prozent der gewährten Landesförderung leiste der Kreis hier sehr gern einen großen Beitrag, der anderswo nicht mehr selbstverständlich sei.

Zudem gab Landrat Dr. Achim Brötel bekannt, dass der Ausschuss bereits im Sommer beschlossen hatte, das Forstverwaltungsgebäude des Kreises in Schwarzach samt angrenzender Grundstücke an das Land Baden-Württemberg zu verkaufen.

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