Neckar-Odenwald

Virtuelle Mitgliederversammlung Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald zog Bilanz

Flexibilität war in diesem Jahr gefragt

Neckar-Odenwald-Kreis.Flexibilität war für den Geo-Naturpark in diesem Jahr in jeder Hinsicht gefragt: Nachdem die Mitgliederversammlung im Frühling, bedingt durch den Lockdown, ausgefallen war, hatte man sich nun zu einer virtuellen Versammlung zusammengefunden, um einen Rückblick auf das Jahr zu halten und gemeinsam in die Zukunft zu blicken, so der Naturpark in einer Mitteilung.

So hat die Geschäftsstelle bereits zu Beginn der Corona-Krise ihre Aktivitäten für die Öffentlichkeit angepasst und eine Reihe neuer digitaler Formate entwickelt, die das Naturerleben auch in diesen Zeiten bestmöglich unterstützen. Neben einer Online-Plattform für Familien entstanden besondere Wandertipps und Videos – und auch die Kooperationspartner und Ehrenamtlichen erhielten regelmäßig hilfreiche Tipps und Fortbildungsmöglichkeiten.

Im Sommer und Frühherbst wurden dann eine ganze Reihe beliebter Führungen und Veranstaltungen durchgeführt, wie etwa die Auszeichnung zum Geotop des Jahres, Geopunkt-Einweihungen, die Ausstellung der Bayerischen Naturparke in Mömlingen oder die Eröffnung des Geo-Infopunktes Abtsteinach. Und auch die eigens an die aktuelle Lage angepassten Naturparkplatz-Infostände der Geopark-Ranger erfreuten sich großer Resonanz, sie werden auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Managementplan auf gutem Weg

Die von der Geschäftsstelle präsentierten Aktivitäten und Vorhaben haben überdies gezeigt, dass der Geo-Naturpark mit seinem im Frühling beschlossenen Managementplan „Geo-Naturpark 2030“ auf einem sehr guten Weg ist. „Sowohl die laufenden wie auch die neuen Vorhaben für das Jahr 2021 spiegeln die Kernthemen, Leitbilder und die Vision wieder, auf die wir uns im Frühling gemeinsam verständigt haben und zeigen, dass wir auch für die Herausforderungen der kommenden Jahre sehr gut aufgestellt sind“, so der Vorsitzende des Geo-Naturparks Landrat Christian Engelhardt.

Und auch in Bezug auf das Euritage-Förderprojekt hat sich der Geo-Naturpark international zum Vorzeigepartner entwickelt, der seine geplanten Vorhaben innovativ und flexibel angepasst hat und so beispielgebend für die übrigen europäischen Partner agiert.

Wie engagiert man gemeinsam in Richtung Zukunft unterwegs ist, bestätigt auch das für die Mitgliedskommunen im Jahr 2021 geplante Projektvolumen von etwa 717 000 Euro in beeindruckender Weise. Das Spektrum reicht dabei von der traditionellen und elementar wichtigen Infrastruktur über Naturschutz und Landschaftspflege bis hin zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und Projekten zu den Themen Klimawandel und Digitalisierung.

Für Geschäftsführerin Dr. Jutta Weber ist es dabei besonders augenfällig, dass „gerade angesichts der Krise der Wert unserer heimischen Natur und Landschaft und deren Funktion für unser aller Wohlbefinden wieder besonders ins Gesichtsfeld gerückt ist“. Umso wichtiger sei es, so die einhellige Auffassung der Verantwortlichen, dieses Potenzial gemeinsam weiter zu erhalten, erlebbar zu machen und zu entwickeln.

Hierfür stehen die Zeichen gut, neben den Projekten 2021 wurde auch eine Anpassung der Beiträge für Kreise und kreisfreie Städte beschlossen. Eine zukunftsweisende Investition, die der Region, ihrer Natur und Landschaft und damit den Menschen, die hier leben und die bei uns zu Gast sind, direkt zugutekommt.

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