Neckar-Odenwald

„Defi-Detektive“ Kataster kann beim Landratsamt mit unbekannten Geräten ergänzt werden

Flächendeckende Versorgung als Ziel

Neckar-Odenwald-Kreis.Aktuell gibt es im Neckar-Odenwald-Kreis 218 automatisierte externe Defibrillatoren (AED). Und beinahe jeden Monat kommen neue Lebensretter hinzu. So wurden alleine in den vergangenen vier Monaten rund 20 neue Geräte gemeldet.

Jeder kann mitmachen

Die Kommunale Gesundheitskonferenz des Neckar-Odenwald-Kreises ist sich jedoch sicher, dass viele noch nicht im Defi-Kataster auf der Webseite des Landkreises registriert sind. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass alle Defibrillatorstandorte dort hinterlegt sind. Denn nur dann können sie im Ernstfall über die passende App gefunden werden. Und hier kommt nun unsere Aktion ins Spiel, passend zur kommenden ,Woche der Wiederbelebung’: die ,Defi-Detektive’, erklärt Dr. Harald Genzwürker, Ideengeber dieser Aktion, bei der jeder mitmachen kann. Die Aufgabe von „Defi-Detektiven“ ist es, Geräte aufzuspüren, die noch nicht im Kataster erscheinen. Mit dem Melden unbekannter Geräte unterstützen die „Detektive“ die flächendeckende Versorgung im Kreis und helfen, die Standorte bekannt zu machen.

Das Vorgehen ist einfach: Die registrierten Geräte können in der Karte auf der Homepage www.neckar-odenwald-kreis.de unter dem Suchbegriff „AED“ eingesehen werden. Neue Defibrillatoren melden die „Defi-Detektive“ mit möglichst genauen Standortangaben der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landratsamt unter Telefon 06261/841002 oder per Mail an melanie.rudolf@neckar-odenwald-kreis.de. Unter allen Einsendern, die bis Jahresende einen noch nicht registrierten Defibrillator melden, verlost die Gesundheitskonferenz Preise.

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