Neckar-Odenwald

Kreisumlage sinkt noch 2020 Kommunen profitieren

Entlastung um 2 042 273 Euro

Neckar-Odenwald-Kreis.Der Landkreis senkt noch im laufenden Jahr die Kreisumlage, und zwar um einen Prozentpunkt auf dann noch 30 Prozent. Das hat der Kreistag in seiner Sitzung gestern Nachmittag in Waldbrunn im Rahmen einer Nachtragshaushaltssatzung für 2020 beschlossen. Eine weitere Senkung wird für 2021 vorgeschlagen. Für die „wirtschaftlich gebeutelten Städte und Gemeinden wäre das eine ad-hoc-Entlastung um 2 042 273 Euro“, so Landrat Dr. Brötel zu dem Thema. Das sei angesichts der angespannten Haushaltssituation bei den Kommunen ein „Zeichen der Solidarität innerhalb der kommunalen Familie“.

Der Hintergrund sind Mehreinnahmen aus der Grunderwerbsteuer. Geplant waren Erträge in Höhe von 4,2 Millionen Euro, erwartet werden nun 6,7 Millionen Euro. Für diese Einnahmeart wäre das dann der höchste Ansatz, den der Kreis je zu verzeichnen hatte, so der Landrat im Kreistag.

Der „Rest“ der Mehreinnahmen bleibt beim Kreis und sorgt für eine Erhöhung der Erträge im Kreishaushalt 2020 um 457 727 Euro. Damit kann das ursprünglich im Haushalt eingeplante Defizit von 329 619 Euro ausgeglichen werden. sab

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