Neckar-Odenwald

Brief des Landrats Großen Einsatz gewürdigt

„Beherzt und engagiert“

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.„Auch wenn ich an dieser Sitzung heute aus den bekannten Gründen leider nicht teilnehmen kann, will ich doch zumindest auf diesem Weg persönlich Danke sagen.“ Mit diesen Worten leitete Landrat Dr. Achim Brötel seinen Brief ein, den sein Stellvertreter Roland Burger am Mittwoch bei der Kreistagssitzung in Walldürn vorlas.

„Ich finde es nämlich wirklich außerordentlich beeindruckend, was die Kollegen aus dem gesamten Landratsamt in den letzten Wochen alles geleistet haben und weiterhin leisten – ohne Murren, mit einer größtmöglichen Flexibilität, teilweise in völlig fachfremden Arbeitsgebieten, jedenfalls aber in einer für uns alle ungewohnten Situation, wie sie niemand vorher jemals erlebt hatte. Aber: Jede und jeder hat sich unglaublich schnell zurechtgefunden und den neuen Herausforderungen aktiv gestellt.“

Es möge vielleicht Zufall sein, dass der Neckar-Odenwald-Kreis im Vergleich zu anderen Landkreisen besser davongekommen sei. „Es ist sicher genauso aber auch dem beherzten, engagierten und konsequenten Handeln ganz vieler Menschen zu verdanken, die in Arztpraxen, in Pflegeheimen, in ambulanten Diensten, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in den Neckar-Odenwald-Kliniken und im Krankenhaus Hardheim, in den Rathäusern, aber nicht zuletzt auch im Landratsamt, im Rahmen einer gelebten Bürgerschaft oder wo auch immer unermüdlich gegen die Ausbreitung des Virus gekämpft haben und weiter kämpfen. Ihnen allen gilt deshalb dafür ein von Herzen kommendes: Vergelt‘s Gott“, so Brötel in seinem Brief.

Stellvertretend für die vielen Kollegen im Landratsamt nannte er die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Martina Teinert, den Ersten Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih, Pressesprecher Jan Egenberger mit Unterstützung von Marion Günther sowie Susanne Heering, Renate Körber, Peter Roos, Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr, Kreiskämmerer Michael Schork und EDV-Spezialist Kai Bickler.

Ein Dank, nicht nur von Brötel, ging auch an Peter Fieger, der neben einer Vielzahl von Personalmaßnahmen auch die Organisation der Fieber-Ambulanz in Waldhausen umzusetzen und zu leiten hatte.

„Die genannten Personen sind stellvertretend für alle anderen, die man ganz genauso hätte nennen können und wahrscheinlich auch müssen. Ich bin jedenfalls froh und dankbar, in einer so tollen Mannschaft mitarbeiten zu dürfen“, betonte Brötel. ms

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