Neckar-Odenwald

In Buchen und Mosbach Besuchsverbot an den Neckar-Odenwald-Kliniken zur Minimierung des Infektionsrisikos

Ausnahmen mit Behandlern abklären

Archivartikel

Die Leitung der Neckar-Odenwald-Kliniken hat ein Besuchsverbot für die beiden Standorte in Mosbach und Buchen erlassen, um Patienten sowie Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen.

Neckar-Odenwald-Kreis. „Wir sind uns bewusst, dass wir damit sowohl den Patienten als auch den Angehörigen viel abverlangen, schließen uns aber als Akademische Lehrkrankenhäuser der Vorgehensweise des Universitätsklinikums Heidelberg an“, so der Ärztliche Leiter Privatdozent Dr. med. Harald Genzwürker zum Besuchsverbot bei den Neckar-Odenwald-Kliniken. Frank Hehn, Geschäftsführer der Kliniken, ergänzt: „Die Pforteneingänge der Kliniken werden ab sofort geschlossen gehalten.“

Es gelten folgende Ausnahmen, die im Einzelfall mit den Behandlern abgestimmt werden: Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt; Angehörige von Patienten der Palliativstation (eine Person pro Tag); Begleitperson, welche die Schwangere unter der Geburt begleitet; Vater, der das Neugeborene und seine Partnerin besuchen möchte; Mutter/Vater eines kranken Kindes; maximal eine Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird; maximal eine Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten; aus dringenden medizinischen Gründen (dies muss der Angehörige/Besucher telefonisch mit dem Stationsteam klären).

Vorträge abgesagt

Unverändert sind alle Vortragsveranstaltungen der Neckar-Odenwald-Kliniken bis auf Weiteres ausgesetzt. Mit diesen Maßnahmen tragen die Kliniken dazu bei, das Infektionsrisiko und die Weiterverbreitung des Coronavirus zu minimieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

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