Neckar-Odenwald

BAG Franken Uwe Schöttle verlässt Genossenschaft

Arbeitsverhältnis beendet

Neckar-Odenwald-Kreis.Nach sechsjähriger Tätigkeit als geschäftsführender Vorstand verlässt Uwe Schöttle die BAG Franken, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

„Das derzeit sicher nicht positive Umfeld im Agrarbereich und die teilweise unterschiedliche Auffassung in der Geschäftspolitik unserer Genossenschaft haben uns veranlasst, das Arbeitsverhältnis mit unserem geschäftsführenden Vorstand, Herrn Uwe Schöttle, zu beenden. Wir möchten unserer BAG einen personellen Neuanfang an dieser Stelle ermöglichen. Vorstand und Aufsichtsrat haben diese Entscheidung einstimmig getroffen“, so die BAG Franken am Montag in einer Pressemitteilung. „Wir wünschen Herrn Schöttle Glück und Erfolg für seine nächsten Aufgaben“, kommentieren der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Schwarz aus Götzingen und der Vorstandsvorsitzende Ralf Krämer aus Ruchsen die Entscheidung.

Uwe Schöttle übernahm die Geschäftsführung als Nachfolger von Bernhard Jochim im Jahre 2014, Manfred Merkle und Erwin Brauss. Er war als alleingeschäftsführender Vorstand im Unternehmen aktiv.

Die kommissarische Leitung der Genossenschaft wurde von Schwarz und Krämer zunächst den beiden geschäftsführenden Vorständen des Kraichgau Raiffeisen Zentrum in Eppingen, Jürgen Freudenberger und Stephan Buchholz, übertragen. Die beiden Genossenschaften arbeiten schon seit Jahren auf verschiedenen Gebieten zusammen und sondieren seit Anfang des Jahres weitere Möglichkeiten der gemeinsamen Entwicklung bis zu einer Fusion. „Eine mögliche Entscheidung hierüber treffen einzig und alleine unsere Mitglieder in einer der nächsten Generalversammlungen“, skizziert der Vorstandsvorsitzende Ralf Krämer die weitere Entwicklung.

Die beiden Interimsgeschäftsführer seien durch die vielen gemeinsamen Aktivitäten im Hause bekannt und würden das Vertrauen der Mitarbeiter genießen. „Durch die erfolgreiche Tätigkeit in der Nachbargenossenschaft verfügen sie über die notwendige Erfahrung und Expertise, um einen lückenlosen und erfolgreichen Übergang im Tagesgeschäft sicherzustellen“, beschreibt Martin Schwarz den Auswahlprozess. Der Weg stelle eine gute Grundlage dar, die vor der BAG liegenden Aufgaben zu meistern.

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