Neckar-Odenwald

Nach dem Chaos am Wochenende Gemeindeverwaltung hatte sich auf den Dreikönigstag vorbereitet / Ortschafts- und Gemeinderäte sowie weitere Freiwillige halfen mit

Ansturm auf den Katzenbuckel blieb aus

Archivartikel

Waldbrunn.Sachbeschädigungen, ein nie gesehenes Verkehrs-Tohuwabohu, verärgerte Anwohner, deren Gärten sogar als Toiletten missbraucht wurden: Das Chaos auf dem Katzenbuckel am Wochenende (wir berichteten) beschäftigt nach wie vor die Gemeinde Waldbrunn. Die Verwaltung rund um Bürgermeister Markus Haas befürchtete für den Dreikönigstag einen erneuten Ansturm auf die höchste Erhebung des Odenwalds.

Daher hatte man sich dieses Mal vorbereitet und frühzeitig dafür Sorge getragen, die erwarteten Verkehrsströme entsprechend zu organisieren. An allen neuralgischen Punkten wiesen entsprechende Schilder den Weg, auch Absperrungen standen bereit, um notfalls schnell für eine Sperrung von Zufahrten zu sorgen.

Verkehr umgeleitet

So standen schon am frühen Morgen Ortschafts- und Gemeinderäte sowie weitere Freiwillige an wichtigen Verkehrsknotenpunkten und leiteten die Besucher entweder zu freien Parkplätzen oder vom Katzenbuckel weg. Es kam zwar dennoch zu Fehlverhalten durch manche Autofahrer, die zum einen Feld- und Waldwege nutzten, um möglichen Sperren zu entgehen und so-weit wie möglich an den Katzenbuckel heranzufahren. Darüber hinaus wurden erneut einige Fahrer von ihren Navigationsgeräten fehlgeleitet und versuchten über den mit Pkw nicht befahrbaren Adlerweg zum Katzenbuckel zu gelangen.

Nicht überall ein Feiertag

Da in Hessen und Rheinland-Pfalz ein ganz normaler Werktag war und sicherlich mancher Besucher am Sonntag eine Erfahrung gemacht haben dürfte, erlebten am Dreikönigstag alle einen entspannten Wintertag. Auf den Rodelhängen am Katzenbuckel hatten zwar viele Kinder ihren Spaß, der Ansturm hilft sich jedoch in Grenzen, so dass auch die Corona-Verordnung eingehalten werden konnte.

Gegen 15 Uhr hob Bürgermeister Markus Haas die Verkehrsregelungen auf und Ortsvorsteherin Nicole Wagner lud alle freiwilligen Helfer zu einem corona-konformen Glühweinumtrunk ein.

Sollten die winterlichen Verhältnisse bis zum Wochenende anhalten, wird man mit dem gleichen Konzept tätig werden, so das Gemeindeoberhaupt. hof

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