Neckar-Odenwald

Schadstoffsammlung Termine am Donnerstag, 25. Juni, in Mudau, Robern, Limbach und Dallau / Am 20. Juli in Altheim, Hettingen, Walldürn, Höpfingen und Hardheim

Anlieferung nur unter Sicherheitsvorkehrungen möglich

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.Das Schadstoffmobil wird im Jahr 2020 an insgesamt acht Terminen im Landkreis auf Tour gehen. Was früher innerhalb einer Woche im Jahr abgeholt wurde, wird jetzt über das Jahr verteilt, so dass den Haushalten mehrere Gelegenheiten zur ortsnahen Entsorgung zur Verfügung stehen. Sämtliche Sammelplätze und -zeiten können von allen Haushalten im Landkreis genutzt werden. Alle Termine für das Jahr 2020 sind im grünen Entsorgungskalender der AWN und KWiN zu finden.

Die Termine

Die nächste Sammeltour findet am Donnerstag, 25. Juni, an folgenden Orten und Zeiten statt: Mudau, Parkplatz gegenüber der Odenwaldhalle, 8 bis 9 Uhr; Robern, Parkplatz Sportplatz, 10 bis 11 Uhr; Limbach, Parkplatz Schule, 12 bis 13.45 Uhr; Dallau, Parkplatz Elzberghalle, 14.45 bis 16.30 Uhr.

Die darauffolgende Sammlung findet am Montag, 20. Juli, an folgenden Orten und Zeiten statt: Altheim, Parkplatz Friedhof, 8 bis 8.45 Uhr; Hettingen, Festplatz am Sportplatz, 9.15 bis 10 Uhr; Walldürn, Parkplatz für Veranstaltungen Nibelungenhalle, 10.45 bis 12.30 Uhr; Höpfingen, Parkplatz Festplatz 13.30 bis 14.30 Uhr; Hardheim, Parkplatz Sportgelände TV Hardheim, 15.15 bis 16.45 Uhr.

Abstand einhalten

Die schadstoffhaltigen Abfälle werden nur dann angenommen, wenn bei Anlieferung folgende Schutzmaßnahmen vor Ansteckung mit dem Corona-Virus eingehalten werden: Eine Maske, welche Mund und Nase bedeckt, ist zu tragen. Damit ist kein medizinischer Mundschutz gemeint. Es geht um eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung – notfalls tut es auch ein Schal. Die üblichen Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen sind einzuhalten.

Die abzugebenden schadstoffhaltigen Abfälle sind auf einem Annahmetisch abzustellen, danach ist zurückzutreten, bis wieder ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter zum Annahmetisch erreicht wird. Erst dann werden die Abfälle durch das Annahmepersonal geprüft und angenommen. Sollte Klärungsbedarf mit dem Annahmepersonal über die abgegebenen Abfälle bestehen, ist bei einem Gespräch der Sicherheitsabstand weiterhin einzuhalten.

Bei der Anlieferung an das Schadstoffmobil ist der Berechtigungsnachweis für 2020 vorzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine der gelben Jahresmarken, die die Haushalte mit dem Müllgebührenbescheid erhalten haben.

Auf keinen Fall sollten Reste verschiedener Mittel dazu verleiten, sie aus Platzgründen einfach zusammenzuschütten. Der Versuch kann buchstäblich ins Auge gehen: Chemikalien reagieren bei unsachgemäßem Vermischen mit Erhitzung, unter heftigem Aufschäumen und der Bildung von ätzenden Dämpfen. Verletzungen von Augen, Haut und Atemwegen können die Folgen sein. Die Schadstoffe werden am Schadstoffmobil nur in verschlossenen Behältnissen und unvermischt angenommen. Am sinnvollsten ist die Abgabe in der verschlossenen Originalverpackung. Es können Behältnisse von höchstens 30 Liter Volumen angenommen werden, da nur sie in die vorgeschriebenen Sicherheitsbehältnisse passen.

Anzeige droht

Außerhalb der offiziellen Annahmezeiten darf nichts am Sammelplatz abgestellt werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Anzeige rechnen. Angenommen werden insbesondere: Akkus und Batterien, flüssige Farben, Lacke, Desinfektions- und Holzschutzmittel, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, Laugen, lösemittelhaltige Flüssigkeiten, ölverschmutzte Abfälle wie Ölfilter, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel aus dem Hausgarten, quecksilberhaltige Abfälle wie Fieberthermometer, Reinigungsmittel, Säuren, Salze, Spraydosen mit Restinhalt, Verdünner und Terpentinersatz sowie Chemikalienreste. Bauschaum-Dosen werden leer, teilentleert oder auch noch mit kompletter Befüllung angenommen, sind bei der Anlieferung aber getrennt von Spraydosen oder sonstigen Dosen zu halten. Motoren- und Getriebeöl wird bei der Schadstoffsammlung kostenlos nur in haushaltsüblichen Mengen angenommen.

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