Mudau

Kolpingsfamilie Mudau Weihnachtsvideo im Internet zu sehen

Virtuelles Christkind

Archivartikel

Mudau.„’S Chrischtkindle kinnt!“ – selbst gestandene Männer und Frauen werden bei solchen Kindheitserinnerungen sentimental. Früher war es durchaus üblich, dass die ältere Cousine oder die Kindergartentante am Heiligen Abend im abgelegten Brautkleid mit einem Schleier vor dem Gesicht in die Häuser kam, um neben den Geschenken und lobenden Worten auch die ein oder andere leise Kritik – „im Kindergarten muss der Markus aber noch ein bisschen braver werden! – an den urplötzlich sehr schüchternen kleinen Mann oder das vor Ehrfurcht erstarrte Mädchen zu bringen.

An diesen ganz besonderen Weihnachten wird kein leibhaftiges Christkind kommen können. Denn leider gelten die profanen Kontaktbeschränkungen auch für himmlischen Besuch beziehungsweise diejenigen, die in deren Rollen schlüpfen.

Was die Kolpingsfamilie Mudau auf die Idee gebracht hat, virtuell für Ersatz zu sorgen. Lara-Fabienne Thier spielt das blond-gelockte Christkind, das im Altarraum der Mudauer Kirche stehend zu den Kindern spricht und sich auch gerne ein Gedicht aufsagen lässt – ganz wie früher.

Ein entsprechendes Video wird ab 23. Dezember auf der Homepage www.kolping-mudau.de verlinkt sein. Die Macher rund um Regisseur Klaus Schork, dem spürbar das traditionell an Drei König aufgeführte und heuer natürlich abgesagte Kolping-Theater fehlt, freuen sich schon auf viele Aufrufe. sis