Mudau

Bürgerstiftung Mudau Verschobene Rechenschaftssitzung nachgeholt / Noch zufriedenstellendes Zahlenwerk / Drei Förderanträge bewilligt

Trotz schwieriger Zeiten hatten die Verantwortlichen viel Positives zu berichten

Archivartikel

Mudau.Corona-bedingt mit einem halben Jahr „Verspätung“ fand im Bürgersaal der Gemeinde die jährliche Rechenschaftssitzung der Bürgerstiftung Mudau statt. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger als Kuratoriumsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender Wilhelm Schwender begrüßten dazu das nahezu komplette Team und hatten trotz schwieriger Zeiten viel Positives zu berichten.

Gemäß dem Tätigkeitsbericht von Wilhelm Schwender wurden 2019 drei Vorstands- und Kuratoriumssitzungen abgehalten und dabei unter anderem acht Förderanträge im Gesamtwert von 2905 Euro im Sinne des Satzungszwecks bewilligt und ausgezahlt. Schwender erinnerte noch einmal daran, dass die Vordrucke für den Förderantrag und den Verwendungsnachweis auf der Internetseite www.buergerstiftung-mudau.de“ zur Verfügung stehen. Weiter bat er die Zuwendungsempfänger um zeitnahe Vorlage der Verwendungsnachweise. Da sich die Zinsen für das Stiftungskapital weiter auf niedrigstem Niveau befinden, habe man selbst auch bei der Joachim-und-Susanne Schulz-Stiftung einen Zuwendungsantrag in Höhe von 5000 Euro gestellt und 4000 Euro (in diesem Jahr wieder 5000 Euro) bewilligt bekommen.

Weitere finanzielle Unterstützung kamen von Marco Scheiwein mit 300 Euro für das Aufstellen des Bannerrahmens am Kreisel. Angelika Sacher habe das Angebot auf dem Laurentius- und Weihnachtsmarkt mit Bastelarbeiten bereichert.

Als zuverlässigste Einnahmequelle bezeichnete der Vorstandsvorsitzende die Bücherbörse mit Regalen in den Filialen von Sparkasse und Volksbank. Und obwohl durch einen Diebstahl der Bücherbörsen-Kassen in beiden Filialen einige Einnahmen verloren gingen und der Leseraum im Rathaus als größter Stützpunkt wegen des Umbaus im vergangenen Jahr schmerzlich vermisst wurde, seien durch die Bücherbörse knapp 529 Euro eingenommen worden. Ein großes Dankeschön richtete Wilhelm Schwender in diesem Zusammenhang an den unermüdlichen ehrenamtlichen Bibliothekar Walter Stolz, der sich mit großem Elan für den reibungslosen Betrieb der Bücherbörse einsetze. Ihm verdanke man in diesem Jahr bereits Einnahmen von etwa 480 Euro. Außerdem nehme man seinen Vorschlag für einen besseren Wegweiser zum Lesesaal im Rathaus gerne auf.

Im März 2019 war für weitere fünf Jahre die Wahl des Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Schwender, des ersten Stellvertreters Herbert Knapp und des zweiten Stellvertreters Stefan Galm erfolgt. Als Kassenprüfer wurden als Nachfolger von Josef Friedel und Willi Müller, die dieses Amt seit Gründung der Bürgerstiftung wahrgenommen hatten, Harald Grimm und Klaus Meixner bestellt. Und Walter Thier löste kraft Amtes den bisherigen Ortsvorsteher Siegfried Buchelt als stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden ab.

Das noch zufriedenstellende Zahlenwerk der Stiftung stellte Stefan Galm vor, dem die Kassenprüfer Harald Grimm und Klaus Meixner eine vorbildliche Kassenführung bescheinigten. Auf ihren Antrag erteilten die Anwesenden dem Vorstand einstimmig Entlastung, bevor Wilhelm Schwender weitere Förderanträge vorstellte. Doch zunächst erläuterte er, dass man die jeweils 500 Euro, die bereits für das Sommerferienprogramm 2020 und das Feriencamp 2020 der Jugendspielgemeinschaft ausgezahlt waren – beide Veranstaltungen sind der Pandemie zum Opfer gefallen – nicht zurückholt. Sie seien für 2021 eingeplant.

Folgende neue Förderanträge wurden bewilligt: 1000 Euro für das TSV-Sportheim, 600 Euro für das Sportheim des FCD und 500 Euro für die Interessengemeinschaft „Spielplatz Brückengut“. Ein Dankeschön richtete sich an die Firma Noe, die die Spielekiste des Spielplatzes kostenlos repariert habe. Abschließend entschieden die Mitglieder, ein Angebot von Marco Scheiwein zur Neugestaltung der veralteten Homepage anzunehmen. L.M.