Mudau

Mosca GmbH in Waldbrunn Als Partner für End-of-Line-Systeme in neuen Branchen unterwegs / Freude über Umsatzplus / Ehrung von Mitarbeitern

Stabilität durch eine breitere Positionierung

Waldbrunn.2019 war für die Mosca GmbH ein spannendes, von Veränderungen und Großprojekten geprägtes Jahr. Den Schwankungen auf dem Weltmarkt begegnete der Maschinenbauer mit Anpassungen des Portfolios und einer Fokussierung auf umsatzstarken Märkten, etwa im asiatischen Raum.

Künftige Herausforderungen

Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, setzt Mosca intern auf Zusammenhalt und starke neue Unternehmenswerte, die von einer Mitarbeitergruppe für den deutschsprachigen Raum definiert wurden. Der Tag der Ausbildung am Hauptstandort in Waldbrunn vermittelte den Wert der eigenen Mitarbeiterausbildung für gesundes Unternehmenswachstum und erreichte damit viele Interessenten.

Eine für künftige Herausforderungen bestens gerüstete Mannschaft: So präsentiert sich Mosca zum Jahresabschluss 2019. Der Weg dahin war dieses Jahr nicht immer leicht. „Gerade zu Jahresbeginn haben uns die Schwankungen auf dem Weltmarkt, etwa durch den bevorstehenden Brexit und den Handelsstreit zwischen China und den USA, in Atem gehalten,“ erläutert Alfred Kugler, Geschäftsführer von Mosca. „Diesen Entwicklungen begegnen wir durch eine breitere Positionierung. Damit sind wir in der Lage, in Zukunft flexibel auf die Märkte zu setzen, in denen Wachstumspotenzial besteht. Wir können als Team stolz darauf sein, dass wir so schnell reagieren konnten und trotz den Herausforderungen nun ein Umsatzplus im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen können.“

So setzte Mosca 2019 verstärkt auf Lösungen für die Bau- und Logistikbranche und stieß damit auf den jeweiligen Leitmessen auf großes Interesse. Auf der „Ligna“ in Hannover präsentierte Mosca mit der KOV-111-16 inklusive Kantholzzuführung und vollautomatischem Kantenschutzanleger ein Maschinenupdate, das dank Hochleistungsaggregat auch schwere und großvolumige Holzprodukte sicher umreift. Auf der „FachPack“ stand eine Weiterentwicklung der bewährten Evolution SoniXs MS-6-H im Mittelpunkt. Mit ihrem neuen vertikalen Kantenschutzanleger sichert sie nun auch Produktverbunde zuverlässig mit Winkeln aus Vollpappe.

2020 startet Mosca in der Maschinenentwicklung mit der Konzeption einer neuen Produktserie und wird auf großen Leitmessen, darunter der „Interpack“ und der „Drupa“ in Düsseldorf, vertreten sein.

Neben dem Branchenfokus positionierte sich Mosca im Rahmen der angestrebten Unternehmensentwicklung bis 2025 als Systempartner für komplexe End-of-Line-Anwendungen vom Verpacken des Produkts bis zur Etikettierung für den Versand.

„Wir treffen den Puls der Zeit“

„Hier sehen wir bei Kunden einen Bedarf nach einem kompetenten Partner, der ganze Linien konzeptioniert und aufbaut. Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem Fokus auf Industrie 4.0-Anwendungen treffen wir den Puls der Zeit und können Kunden auf ihrem Weg Richtung vernetzter Produktion begleiten“, führt Alfred Kugler aus. „Darauf werden wir in den nächsten Jahren einen Fokus legen und mit strategischen Akquisitionen und Partnerschaften weiterwachsen.“

Wachstumspotenzial für komplexe Systeme sieht Mosca gerade im ostasiatischen Raum. Großes Thema sind dort vollautomatische Systeme, in die beispielsweise Robotik integriert ist.

2019 eröffnete Mosca eine neue Tochtergesellschaft in Japan, um Kunden vor Ort direkt und schnell zu beraten und in Kooperation mit Integratoren wie Fuji Robotics zu bedienen. Mosca Japan konzentriert sich vorerst auf den lokalen Papier- und Wellpappmarkt, wird langfristig aber alle Branchen abdecken.

Um Kunden in Zukunft unter anderem vollautomatische Bestellprozesse zu ermöglichen, setzt Mosca intern auf eine einheitliche IT-Landschaft und standardisierte Prozesse. Dafür stellt der Maschinenbauer aktuell alle Unternehmensbereiche auf SAP um. Das versetzt Mosca in die Lage, die eigenen Prozesse über einheitliche Schnittstellen direkt mit Kundensystemen zu verknüpfen.

Intern gut aufgestellt für 2025

Auch im Bereich Personal machte Mosca 2019 wichtige Schritte für die Unternehmensausrichtung. Im November schloss die Unternehmensführung einen Haustarifvertrag mit der IG Metall ab, der ab Januar 2020 für alle Mitarbeiter gilt.

Auch die eigene Unternehmenskultur und deren Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg standen dieses Jahr im Mittelpunkt. In einer mehrteiligen Workshopreihe entwickelten Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen fünf Unternehmenswerte für den deutschsprachigen Raum. Diese sollen das eigene Handeln jedes Mitarbeiters sowie die gemeinsamen Bestrebungen in den nächsten Jahren leiten und unterstützen.

Verantwortung, Wertschätzung, Vertrauen, Offenheit und Wir-Gefühl sind Teil der Unternehmensmission und liegen auch Führungskräfte-Trainings zugrunde. „Unsere neuen Unternehmenswerte wurden von einer Mitarbeitergruppe selbst entwickelt und weiter ins Unternehmen getragen.

Dadurch wurden sie von der ersten Stunde an fest in unserer Belegschaft verankert“, erklärt Alfred Kugler. „Gerade in Zeiten, in denen sich im Unternehmen viel verändert, bieten gemeinsame Werte Halt und Orientierung.“ Diese Werte sind nicht zuletzt Grundlage für die Erfüllung der 2019 neu formulierten Vision des Unternehmens: Die weltweit effektivsten und nachhaltigsten Lösungen für ein schützendes und sicherndes Produkthandling.

22 Mitarbeiter wurden auf der Weihnachtsfeier für ihre lange Betriebszugehörigkeit geehrt: Bruno Hasenöhrl, der im Bereich Palettenumreifung arbeitet, kommt auf beeindruckende 40 Jahre bei Mosca.

Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit bedankte sich die Unternehmensführung bei Alexander Uhrig (RO-TR//TRI), Andreas Kaufmann (Sonderfertigung), Anton Greis (Technischer Service), Christina Wörner (Marktkommunikation), Christine Schwab (Vertriebsinnendienst), Daniel Günther (Stanzen), Gerald Krause (Elektrokonstruktion Anlagen), Horst Helm (Controlling), Kai Liebig (Internes Rechnungswesen), Manfred Kolb (Qualitätsmanagement), Patrick Pammer (Sonderfertigung), Patrick Helm (Vertriebsinnendienst Band), Peter Kühnel (Geschäftsleitung Einkauf/IT), Ralf Günther (CNC Biegen), Roberto Taschetta (Fertigung), Rüdiger Hauer (Mechanische Konstruktion), Thomas Bertsch (Aggregatmontage), Thomas Ehrmann (WEPA), Thilo Kirschenlohr (WEPA-Sonder), Uwe Hörr (Lager) und Wilfried Trunk (Fertigung).

Am Tag der Ausbildung am 29. Juni 2019 lud Mosca Ausbildungsinteressierte und Eltern nach Waldbrunn ein.

Über 40 Auszubildende und duale Studierende gaben an 16 Stationen inklusive der inzwischen noch weiter ausgebauten Lernfabrik Einblick in ihren Ausbildungsalltag. Im September starteten insgesamt wölf Auszubildende und Studierende bei Mosca.