Mudau

Heimat- und Verkehrsverein

Renovierung der Mariensäule

Archivartikel

Mudau.Derzeit läuft die Renovierung der Mariensäule. Als der Heimat- und Verkehrsverein vor fünf Jahren von Pfarrer Bier darauf angesprochen wurde, doch die Renovierung der Maria Immaculata in Angriff zu nehmen, war nicht vorstellbar, dass sich diese so lange hinziehen würde. Zuerst verlangte das Landesdenkmalamt eine Voruntersuchung, die zu finanzieren war und bei der keine neuen Erkenntnisse gewonnen wurden. Der nächste Antrag zur Renovierung von 21 Bildstöcken und der Mariensäule wurde aus Finanzierungsgründen des Landes abgelehnt, jedoch so spät, dass kein neuer Antrag gestellt werden konnte. Die Bildstockrenovierung wurde 2018 abgeschlossen. Nun wurde die für Mudau so bedeutsame Skulptur in Angriff genommen.

Die Mudauer mit Pfarrer Ackermann konnten das Rosenkranzgebet beibehalten. Zudem ist das „Bild“ ein Ausdruck der Marienverehrung und Frömmigkeit, wurde die Säule doch anlässlich der 1000-jährigen Feier des Klosters Amorbach errichtet. Dies allerdings nicht auf einem kirchlichen, sondern auf einem privaten Grundstück. Da es sich um verschiedene Eigentümer handelt, macht die damals noch nicht vorhandene Linde auf dem Nachbargrundstück mit Beschattung der Skulptur und Algenbildung Probleme. Durch den nun gewährleisteten Rückschnitt von Gemeinde und Kirche geht der Heimatverein davon aus, dass eine dauerhafte Lösung gefunden wurde. Doch der Probleme nicht genug: Mittlerweile ist der Goldpreis gestiegen, damit ergibt sich ein Kostenproblem, das der Verein schultern muss.