Mudau

Akkus können aufgeladen werden Offizielle Inbetriebnahme am Mittwochmittag in Mudau am Rathaus

Neue Ladestationen für Autos und Räder

Archivartikel

Am Mudauer Rathaus können ab sofort Fahrer von Elektrofahrzeugen und -Fahrrädern ihre Akkus aufladen. Die EnBW stellte dort zwei Ladestationen auf.

Mudau. Offiziell in Betrieb genommen wurden die Ladestationen am Mittwochmittag. Elf Personen waren zu der offiziellen Inbetriebnahme der Ladestationen gekommen. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger begrüßte Vertreter der Gemeindeverwaltung, Revierförster Michael Schwarz, Bernhard Ries von der EnBW, Ortsvorsteher Walter Thier, Felix Baumann von der Firma Aurora und vier E-Biker des Radfahrervereins „Wodan“ aus Donebach. Alle Anwesenden freuten sich sehr darüber, dass man in Mudau im öffentlichen Raum die Akkus von Autos und Fahrrädern aufladen kann. Bürgermeister und Ortsvorsteher erhoffen sich dadurch unter anderem Impulse für den Tourismus.

Bernhard Ries, Kommunalberater beim Energieversorger EnBW, wies darauf hin, dass das Ladenetz für Elektroauto-Fahrer immer dichter werde. Das sei in Baden-Württemberg dem Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) zu verdanken, das von einem Konsortium aus Kommunen und Stadtwerken unter Federführung der EnBW umgesetzt worden sei. In einem Raster von zehn mal zehn Kilometern erstrecke sich über das gesamte Land eine zuverlässige Infrastruktur mit mehr als 450 Ladesäulen.

In Mudau stehen ab sofort zwei Ladepunkte mit je 22 Kilowatt Leistung für das Wechselstrom-Laden zur Verfügung. Wie Ries erläuterte, könne man diese ganz einfach mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblichen RFID-Karten, die auch bei Nutzern aus dem europäischen Ausland verbreitet sind, auffinden. Mit der Smart-Phone App könne man an über 30 000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Strom „tanken“. Diese lotse Auto- und Radfahrer zu freien Anschlüssen.

„In Mudau denken wir jedoch weiter“, ergänzte Bürgemeister Dr. Rippberger. „Wir haben auch die Zweiradfahrer nicht vergessen und für sie am Fahrradunterstellplatz am Rathaus einen Ladeschrank für die Akkus von Elektrofahrrädern installiert.“

Verschließbare Fächer

In den drei mittels PIN-Code verschließbaren Fächern können nicht nur Fahrrad- und gleichzeitig Handy-Akkus sicher geladen, sondern auch Rucksack und Fahrradhelm praktisch verwahrt werden.

Bei der offiziellen Inbetriebnahme wurden die Ladestationen sofort getestet. So lud Revierförster Schwarz den Akku seines Hybridfahrzeugs sowie Felix Schwarz den eines Elektrofahrzeugs auf und die Mitglieder des Radfahrervereins „Wodan“ aus Donebach die Akkus ihrer E-Fahrräder. mb