Mudau

Informationsabend Bauen in den Neubaugebieten war Thema in der Sparkassen-Geschäftsstelle Mudau

Gemeinde hat in allen Ortsteilen etwa 80 Flächen anzubieten

Archivartikel

Mudau.Vor dem Hintergrund der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der EZB wird das Geld nach wie vor verstärkt in Immobilien sowie deren Sanierung beziehungsweise Modernisierung investiert – dies betrifft den Neubau genauso wir den Kauf von Bestandsimmobilien. Das niedrige Zinsniveau ermögliche deshalb eine effiziente Finanzierung unter Einbeziehung der aktuell angebotenen Fördermittel, so der Abteilungsleiter Baufinanzierung, Andreas Schulze, von der Sparkasse Neckartal-Odenwald in seiner Begrüßung.

Hauptamtsleiter Herbert Knapp gab einen Überblick über die vorhandenen Bauflächen und berichtete über die aktuelle Entwicklung beziehungsweise Lage älterer und neuer Baugebiete in Mudau (Brückengut und Rumpfener Buckel) sowie in den angeschlossenen Ortsteilen: Donebach (Neuhof und Fasanenweg); Langenelz (Struthäcker II); Mörschenhardt (in bestehender Ortslage); Reisenbach (Daniersweg); Scheidental (Neuer Garten II); Schloßau (Burggewann) und Steinbach (Sommerberg). Damit habe die Gemeinde in allen Ortsteilen etwa 80 Flächen anzubieten und diese zu attraktiven, erschwinglichen Grundstückspreisen, betonte Knapp. Einzige Bedingungen seien die Bauverpflichtung innerhalb von zwei Jahren ab Grundstückskauf und eine Wohnfläche von mindestens 100 Quadratmetern.

Um sich jedoch einen nachhaltigen Überblick des gesamten Immobilienangebotes zu verschaffen, lud Herbert Knapp die anwesenden Interessenten abschließend zu einem persönlichen Informations- beziehungsweise Beratungsgespräch in das Rathaus ein.

Tipps zum sinnvollen Energiesparen im Sinne der gesetzlichen Pflichterfüllung gab es vom Bezirksschornsteinfegermeister und Gebäude-Energieberater (HWK) Georg Müller. Er erklärte anschaulich, welche Energieeinsparungen bei Neubauten und der Sanierung von Bestandsimmobilien gemäß den zahlreichen Vorschriften des Erneuerbaren-Wärmegesetzes Baden-Württemberg (EWärmeG), der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und des Erneuerbaren-Energie-Wärmegesetzes des Bundes (EEWärmeG) erreicht werden müssen, um eine zinsgünstige Förderung bei der KfW-Bank zu bekommen. Wichtig sei bei geplanten Energieeinsparungsmaßnahmen durch Dämmungen vom Keller über die Fassade und Fenstern bis hin zum Dach die Hinzuziehung von Fachleuten und -betrieben bei der baulichen Umsetzung, um sehr lukrative Fördermittel erhalten zu können.

Wie Bau- und Sanierungswillige schlussendlich an Fördergelder und Kredite kommen, erläuterten die Baufinanzierungsberater Ines Wendt und Mirco Becker von der Sparkasse.