Mudau

Ateliertage in Mudau Jarmila Manko öffnete ihre Ausstellungsräume

Eine kreative Danksagung

Archivartikel

Mudau.Einladend waren am Wochenende alle Türen auf dem herbstlich dekorierten Weg zu den Ausstellungsräumen geöffnet. Das gastfreundliche Ambiente bei der Mudauer Glaskünstlerin Jarmila Manko – nicht nur während der jährlichen Ateliertage – ist ebenso bekannt wie ihre nahezu unerschöpfliche Kreativität. Es ist erstaunlich, wie dekorativ auf den ersten Blick normale Produkte oder sogar Herbstschnitt-Abfälle sein können, wenn man dafür ein Auge und genügend Ideen hat.

Doch auch die Exponate der Künstlerin sind ungeheuer vielfältig. Bilder, Skulpturen, Dekorationsartikel, Schmuck und wunderschöne Schalen und Schälchen sind im Angebot. Und alles ist perfekt gestylt und passt wunderbar genau dahin, wo es der Besucher sieht und sich so vielleicht auch gut vorstellen kann, wie es die eigenen Räume schmücken könnte.

„Seit einiger Zeit entwickle ich mich sehr, und das drückt sich auch in meinen Werken aus“, sagt die Künstlerin. „Überall wird gewickelt, und so entwickeln sich wunderschöne neue Themen.“ Beispielsweise die neuen Glassterne, die in Draht eingewickelt ganz besonders vielfältig strahlen oder der schicke Glasschmuck mit eingebrannter Kette aus Edelstahl. Als besondere „Atelierchronik“ kann man auch den mittlerweile fünften Mankonelli-Kalender betrachten, der der Künstlerin praktisch als roter Faden ihrer Entwicklung dient und den die Gäste bei den Ateliertagen kennenlernten.

Angefangen hat die Kalenderserie mit den kleinen Mankonelli-Glasbildern zum Aufhängen und in Stelen, die Jarmila Manko in dieser Zeit am häufigsten gestaltet hat. „Im vergangenen Jahr hatte ich eine intensive Phase mit Aquarellmalerei, die ich in dem Kalender 2019 präsentiert habe“, erläutert die Künstlerin. „Seit Anfang des Jahres hat mich die Natur beschäftigt, vor allem die Bienen mit dem Volksbegehren in Bayern, an dem ich mich auch beteiligt habe. So fokussierte ich auf Blüten, die schönen und großen aber auch die scheinbar Unscheinbaren“.

Also sind ihre kreativen Glasschalen auf diesem Kalender zwar nicht im Vordergrund, doch auf jeden Fall im Blickpunkt der wunderschönen Stillleben. Jarmila Manko sieht diesen Kalender als eine Art Danksagung an den Schöpfer für die Vielfalt und Schönheit. L.M.