Mudau

Jugendkeller Schloßau zog Bilanz Neuwahlen und Rechenschaftsberichte / Zweitgrößter Verein im Mudauer Ortsteil

Aktivitäten beleben Ortsgeschehen

Archivartikel

Schloßau.Neuwahlen und Rechenschaftsberichte standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Jugendkellers Schloßau.

Gemeinschaft ist allen wichtig

Zu Beginn der Tagesordnung zeigte sich Vorsitzender Jan Gornik erfreut über die gute Resonanz seitens der Mitglieder und über die Anwesenheit von Ortsvorsteherin Tanja Schneider als Vertreterin der Gemeinde Mudau. Sein besonderer Dank galt allen, die sich im Berichtszeitraum für die Belange des Vereins eingesetzt hatten und besonders auch der örtlichen Gemeinschaft für das harmonische Miteinander.

Schriftführer Ronny Link gab einen Überblick über die durchgeführten Unternehmungen seit der letzten Generalversammlung. Mit Aktivitäten wie der Fahrt zur Michaelismesse nach Miltenberg, der Oktoberfeier oder des Kappenabends konnte der Jugendkeller Schloßau seinen Mitgliedern ein großes Veranstaltungsprogramm anbieten. Bereits zum zweiten Mal wurde auch eine Weihnachtsfeier im Dezember durchgeführt, was ähnlich wie bei den anderen Kellerfeiern auf reges Interesse der Bevölkerung stieß.

Als äußerst bedauerlich bezeichnete der Schriftführer die Tatsache, dass der Jugendkeller seit Mitte März sämtliche Aktivitäten aufgrund der Covid-19-Pandemie einstellen musste. Infolgedessen entfiel leider auch die Ehrung zum dritten Platz der Aktion „Jugendhaus des Jahres 2019“ des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis, welche im März hätte stattfinden sollen.

Nach dem Gewinn der Aktion im letzten Jahr durfte man sich somit über eine weitere Anerkennung der Vereinsarbeit erfreuen. Leider konnte in diesem auch das bei Wanderern geschätzte Maifest mit der Feier der „Hexennacht“ zum Bedauern der ganzen Bevölkerung nicht durchgeführt werden. Ronny Link verdeutlichte anhand eines Diagramms die Mitgliederentwicklung in den vergangenen Jahren.

Zum 12. Juli waren 194 Mitglieder im Jugendkeller Schloßau eingeschrieben. Ein konstanter Mitgliedernachwuchs und die Vereinstreue der Mitglieder vorangegangener Generationen machen den Jugendkeller Schloßau zum zweitgrößten Verein im Ortsteil Schloßau.

Als „äußerst positiv“ bezeichnete der Schriftführer die Tatsache, dass ein reges Vereinsleben stattfinde und die durchgeführten Aktivitäten von der ganzen Bevölkerung gut angenommen würden.

In ihrem Grußwort bedankte sich Ortsvorsteherin Tanja Schneider für die aktive Mitarbeit am Ortsgeschehen und für die gute Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat. Schneider bezeichnete den Verein als „feste Größe“ im Schloßauer Vereinsleben und bedauerte gleichwohl die Einstellung sämtlicher Aktivitäten infolge der Covid-19 Pandemie.

Die Vorstand zeigte sich erfreut, dass die Jahreshauptversammlung endlich stattfinden konnte, weil man die Vereinsräume nun für maximal 20 Personen unter den gebotenen Hygienemaßnahmen wiedereröffnen konnte.

In seinem Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2020/21 nannte Jan Gornik die üblichen Kellerfeiern, Festivitäten sowie die Fahrt zur Michaelismesse. Außerdem wolle man sich an der kommenden 750-Jahr Feier des Ortsteils Schloßau beteiligen und zu einem guten Gelingen beitragen.

Außerdem werde im Sommer 2021 wieder das EM-Studio im Keller eingerichtet, um die Spiele der deutschen Mannschaft und anderen Turnierteilnehmer verfolgen zu können. Ein geselliges Beisammensein mit Aussprachen und Diskussionen schloss sich an. L.M.