Mosbach

Gastspiel in Neckarelz Zirkus Knie kommt auf den Messplatz

Unterhaltung für alle Generationen

Archivartikel

Mosbach.Der in Monte Carlo im vergangenen Jahr preisgekrönte Zirkus Charles Knie kommt am 25. und 26. September zu einem Gastspiel auf den Messplatz nach Neckarelz. „Große Unterhaltung für alle Generationen mit vielen Gags und Überraschungen“, so beschreibt Pressesprecher Patrick Adolph, die Erfolgsformel, die eine Zirkusshow braucht, um beim Publikum zu punkten.

Das Ensemble ist entsprechend international besetzt. Die Artisten kommen aus England, Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Italien, Australien, Portugal, Chile, Venezuela und Deutschland. Um eine so große Show zu stemmen, braucht es Profis: Artisten, Tierlehrer, Clowns, Akrobaten, Sängerin, Live-Orchester bis hin zum Ballett.

Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak ist stolz auf seine internationale Truppe: „Wir vereinen in dieser Show die unterschiedlichsten Talente zu einem großen Ganzen aus Zirkus, Theater, Musik und Show.“ Besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass ihnen die Verpflichtung des englischen Tierlehrers Alexander Lacey gelungen ist.

Einmalige Karriere

Alle nur denkbaren Preise hat dieser in seiner einmaligen Karriere abgeräumt, darunter auch die höchste Auszeichnung beim „Internationalen Circusfestival“ von Monte Carlo. Nach einem sechsjährigen Engagement in den USA ist Alexander Lacey mit seiner gemischten Raubtiergruppe zurück in Europa.

Darüber hinaus gehören viele hauseigene Tiere zum rollenden Zoo des Branchenprimus. Edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, Dromedare, viele unterschiedliche exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus und Vogelstrauße werden von Tierlehrer Marek Jama liebevoll betreut, ausgebildet und in der Manege präsentiert. Im Januar 2017 wurde Jama für seine Tiernummern von Prinzessin Stephanie von Monaco beim „Internationalen Circusfestival“ mit dem begehrten „Silbernen Clown“ ausgezeichnet.

Die weiteste Anreise in diesem Jahr hatten die Mitglieder der Truppe „Messoudi“ aus Australien. Dass sich dieser Trip gelohnt hat, beweisen die vier Brüder mit der besten Handstandnummer der Welt.

Bei der sechsköpfigen Flugtrapez-Gruppe „Flying Wulber“ aus Italien stimmt nicht nur die artistische Leistung mit unterschiedlichsten Flugfiguren, die Truppe ist auch Meister der eigenen Inszenierung.

Bei der Suche nach einem außergewöhnlichen Clown sind die Zirkusmacher in Venezuela fündig geworden. In Südamerika ist er ein Star, nicht umsonst wurde ihm von einem begeisterten Publikum der Titel „Prince of Clowns“ verliehen. Erstmalig tritt Henry nun in einer deutschen Manege auf. Der Venezolaner ist alles, nur nicht altbacken. Er revolutioniert die Clownerie.

Mit 200 Tieren, 100 Mitarbeitern, 207 Fahrzeugen und 22 Zugmaschinen ist der Zirkus von März bis November bundesweit auf Tournee.