Mosbach

DHBW Holzwirtschaft erhält Förderung über „Erasmus+“

„Europäisch denken“

Archivartikel

Mosbach.Das Studienangebot BWL-Handel-Holzwirtschaft erhielt im Rahmen der Ausschreibung „Erasmus+ Strategische Partnerschaften“ einen Zuschlag für das Projekt „Virtual Wood University“.

Bei dieser Kooperation zwischen der DHBW Mosbach, der FH Salzburg (Österreich), der LAB University of Applied Sciences (Finnland) und der Tallinn University of Technology (Estland) ist das Ziel, die Studierenden, Forschenden und Dozierenden des in allen vier Hochschulen vertretenen, europaweit sehr seltenen und speziellen Studiengangs Holzwirtschaft/Holztechnik zu verbinden.

Weiterhin sollen transnationaler, intereuropäischer Austausch von Best Practice gefördert werden – insbesondere bezüglich der Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Bereich Holzwirtschaft sowie bezüglich der Digitalisierung der Lehre.

„Wir müssen über die Grenzen hinwegschauen und europäisch denken. In Zukunft können wir aus finanziellen wie personellen Gründen nicht mehr an jedem Standort in Europa den vollständigen Fächerkanon in Holzbereich für jeweils eine Handvoll Studierende anbieten“, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth.

„Warum sollten daher Studierende nicht ein Seminar im österreichischen Kuchl belegen, ein weiteres Modul (online) im finnischen Lahti, während sie gleichzeitig bei uns in Mosbach eingeschrieben sind? Ich glaube, nur durch europaweite Kooperationen werden wir überlebensfähig sein.“