Mosbach

Unterstützung für die Diakonie-Klinik Audi-Mitarbeiter legten neuen Wege zum Innenhof an und pflanzten einen Apfelbaum

Einen Tag für den guten Zweck gearbeitet

Mosbach.Aufgefallen sind sie schon mit ihren roten T-Shirts. Ein gutes Dutzend Audi-Mitarbeiter bewegte sich emsig auf dem Innenhof der Diakonie-Klinik. Sie brachten Split aus, setzten Pflaster oder pflanzten Baume. „Mir war wichtig, dass wir hier richtig anpacken können“, sagt Abteilungsleiterin Nicole Franze. „Durch körperliche Arbeit etwas für Klinik-Patienten tun und zugleich als Team zusammenzuwachsen – das ist eine Win-win-Situation.“ Mit ihrem Team kam sie kürzlich zur Diakonie-Klinik Mosbach, um einen Tag lang für einen guten Zweck zu arbeiten. Die Diakonie-Klinik ist Teil der Johannes-Diakonie und verfügt über rund 100 Betten. Sie vereint unter ihrem Dach eine Klinik für Kinderpsychiatrie und Psychotherapie, eine neurologische Klinik sowie eine Belegstation für Innere Medizin.

Ganze Hecke umgesetzt

Normalerweise sorgt das Audi-Team dafür, dass Autoteile pünktlich an ihrem Bestimmungsort eintreffen. Doch an diesem Tag legte es nach der Begrüßung durch Ehrenamtskoordinatorin Tanja Bauer gemeinsam einen Weg von der Station für geistig behinderte Menschen mit psychischer Erkrankung zum geschützten Innenhof an. Dafür mussten ein Zaun versetzt, Baume umgepflanzt und sogar eine ganze Hecke umgesetzt werden. Einen finanziellen Zuschuss für das Projekt in Form eine 500-Euro-Spende hatte das Audi-Team ebenso im Gepäck wie eine gehörige Portion Arbeitseifer. Trotz wechselhaften Wetters konnten sie die Arbeiten innerhalb eines Tages nahezu abschließen. Zwischendurch lernten sie bei einer Führung die Arbeit der Diakonie-Klinik kennen und verbrachten die Mittagspause im nahegelegenen Kultur- und Begegnungszentrum fideljo.

Klinikalltag verbessert

Pflegedienstleiter Wolfgang Schweikert und Stationsleiter Peter Ploss waren glücklich über die Unterstützung. Beide tauschten ihren Klinikdress mit Heimwerkerkleidung aus und packten kräftig mit an, denn von dem Projekt erwarteten sie sich viele Verbesserungen im Klinikalltag. „Viele unserer Patienten haben einen großen Bewegungsdrang und gehen gerne ins Freie“, erklärte Schweikert.

Doch bisher konnten sie nur sehr umständlich auf Umwegen in den Innenhof gelangen. Jetzt stehe dank der Arbeit der Audi-Freiwilligen ein direkter Zugang von der Station zur Verfügung. Das sei für Patienten und Klinikpersonal ein Riesengewinn.

Als Dreingabe pflanzte das Audi-Team noch einen Apfelbaum. Von dessen Gedeihen kann sich das Team schon bald selbst überzeugen, denn ein Wiedersehen ist bereits geplant: Im nächsten Jahr wird das Team für einen weiteren Einsatz an die Diakonie-Klinik kommen.