Mosbach

Vereidigungsfeier der Junglehrer 52 Pädagogen nehmen ab diesen Mittwoch ihre Arbeit im Landkreis auf

Die neuen „Brückenbauer und Begleiter“

52 Junglehrer wurden am Montag im Alten Rathaussaal in Mosbach bei einer kleinen Feier vereidigt.

Neckar-Odenwald-Kreis. Landrat Dr. Achim Brötel und Oberbürgermeister Michael Jann hießen die neuen Lehrer willkommen, die an diesem Mittwoch zum Schuljahr 2019/20 mit einer Festanstellung in den Schuldienst im Landkreis eintreten.

Für die musikalische Begleitung sorgten Peter Frey und Walter Pöschel, die mit Trompete und Klavier den Rathaussaal erklingen ließen. Der leitende Direktor des staatlichen Schulamts Mannheim Hartwig Weik, vereidigte die Lehrkräfte, sprach ihnen seine Glückwünsche aus und hob noch einmal die Wichtigkeit des Lehrberufs hervor: „Wie gut Kinder lernen, hängt vom Können der Lehrer ab. Sie sind entscheidend für den Bildungserfolg. Sie haben aber auch eine anstrengende Ausbildung hinter sich und gezeigt, dass sie Kinder fröhlich machen und fördern können“. Als „Premiumanbieter für das Abitur“ bezeichnete Brötel den Neckar-Odenwald-Kreis und bekräftigte anschließend das Engagement der Schulträger sowie den hohen Stellenwert der Bildung und Schule für den Landkreis. Ziel dieser Veranstaltung sei es, das Wort „Versetzungsantrag“ künftig vollständig aus dem Vokabular zu streichen, scherzte Brötel. „Wir freuen uns nämlich, dass sie da sind und noch mehr, wenn sie dauerhaft bleiben“.

Zur Seite stehen

Das staatliche Schulamt Mannheim bietet den zukünftigen Lehrern den Rahmen, damit sie ihre Rolle als „Brückenbauer und Begleiter“ wahrnehmen können, sagte Amtsleiter Uwe Wurz. Mit den Organisationsstrukturen im Schulwesen stehe man den jungen Lehrkräften zur Seite. Die Aufgabengebiete umfassen beispielsweise Unterrichtsversorgung, schulpsychologische Beratungsstellen und Inklusion.

Auch die Chancengleichheitsbeauftragte Annette Pfisterer, der örtliche Personalrat der Lehrkräfte Bernhard Edin und der Schuldekan Schwarz wünschten den jungen Lehrkräften viel Kraft, Freude und Gottes Segen bei ihren neuen Aufgaben. Edin betonte, dass die jungen Lehrer kein didaktisches Modell sind oder sich nicht von pädagogischen Moden fesseln lassen, sondern die Methoden benutzen und selbst entwickeln sollen. Die Vereidigungsfeier galt den Lehramtsabsolventen der Primärstufe, Sekundarstufe eins, sowie den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Die verbeamteten Lehrer verteilen sich auf die Schulen wie folgt: 16 Grundschullehrkräfte, 23 Lehrkräfte der Sekundarstufe eins an Werkreal-, Real-, und Gemeinschaftsschulen, fünf Gymnasiallehrkräfte an Gemeinschaftsschulen und acht Lehrkräfte an Schulen der SBBZ. js