Main-Tauber

Main-Tauber-Kreis Sechs Standorte mit 5G erweitert / Versorgung entlang der Autobahn verbessert

Telekom treibt Mobilfunkausbau voran

Main-Tauber-Kreis.Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Main-Tauber-Kreis ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen neun Monaten sechs Standorte mit 5G erweitert. Durch den Ausbau verbessert sich die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis. Insgesamt steht damit mehr Bandbreite zur Verfügung. Außerdem wird auch der Empfang in Gebäuden besser.

Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Bad Mergentheim, Külsheim, Tauberbischofsheim, Wertheim (zwei) und Wittighausen. Der Standort in Tauberbischofsheim dient zudem der Versorgung entlang der Autobahn. Mit der Erweiterung um 5G erhält der Landkreis einen digitalen Standortvorteil.

Die Telekom betreibt im Landkreis Main-Tauber-Kreis jetzt 53 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 95 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 28 Standorte hinzukommen.

Bis zu 1500 Standorte/Jahr

Bundesweit baut die Telekom pro Jahr bis zu 1500 neue Mobilfunkstandorte. Darüber hinaus wird das Unternehmen bis Ende 2020 an über 10 000 weiteren Standorten die Kapazitäten für ihre Kunden vergrößern. Der LTE-Ausbau ist deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden.

Beim Mobilfunkausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

„Trotz erschwerter Bedingungen während der Corona-Krise haben wir LTE und 5G wie geplant weiter ausgebaut. Unsere Netze arbeiten zuverlässig. Unsere Techniker haben über 18 000 Antennen für 5G fit gemacht. Bis Ende des Jahres werden es 40 000 Antennen sein. Das ist eine Riesenleistung. Auch bei 5G wird die Deutsche Telekom das beste Netz haben“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner.

Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit sinnvoll ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz.

Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit.

Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher.

Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung sehr vieler Kunden und für noch höhere Geschwindigkeiten.

Mit dieser Kombination der zur Verfügung stehenden Frequenzen beschleunigt die Telekom den 5G-Ausbau – gerade im ländlichen Raum – erheblich. Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen nochmaligen Schub erfahren. Kunden erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite.

Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kunden bereitgestellt. Dadurch surfen auch sie noch schneller als bisher.