Main-Tauber

8. bis 10. Januar Wieder bundesweite Zählung

„Stunde der Wintervögel“

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Jede Meldung zählt: Vom 8. bis 10. Januar findet deutschlandweit die „Stunde der Wintervögel“ statt.

Zu dieser Aktion rufen der LBV, Landesbund für Vogelschutz in Bayern, gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) jedes Jahr im Januar auf. Je mehr Menschen teilnehmen, desto größer sind die gewonnenen Erkenntnisse und damit die Unterstützung für die Wintervögel.

Was fliegt denn da? Zwischen 8. und 10. Januar sind Naturfreunde dazu aufgerufen, sich eine Stunde in den Garten, auf den Balkon, in die Siedlung, in den Park oder in die nähere Umgebung zu begeben und Vögel zu zählen.

Ziel der Aktion ist es, mehr Informationen über die heimischen Vögel im Siedlungsraum im Winter zu sammeln. Mit den Ergebnissen sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wie passen sich heimische Vögel an die kalte und futterarme Jahreszeit an? Welche Arten werden durch die Winterfütterung gefördert, welche nicht? Und wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel im Winter aus?

Mitmachen leicht gemacht

Jeder kann mitmachen: Als Familie, in der Gruppe oder allein – alle sind dazu aufgerufen innerhalb dieser drei Tage für eine Stunde nach draußen zu gehen und zu beobachten, welche Vögel zu sehen sind. Wer es sich bei den kalten Temperaturen etwas gemütlich machen möchte, nimmt sich eine Thermoskanne heißen Tee oder Kakao mit.

Mit ein bisschen Geduld, einem Notizblock oder der Notizfunktion vom Handy, einem Bestimmungsbuch oder einer entsprechende App und wenn möglich einem Fernglas ausgerüstet, kann die Zählung beginnen.

Wie funktioniert es?

Amsel, Buchfink oder Blaumeise? Das Ergebnis der Zählung übermitteln die Teilnehmer dann an den Nabu oder den LBV. Dabei ist es wichtig, dass pro Art die jeweils gleichzeitig gesichtete Höchstzahl gemeldet wird. Die Meldung des Ergebnisses kann über ein vorbereitetes Online-Formular auf der Website erfolgen, das am 8. Januar freigeschaltet wird. Alternativ können die Ergebnisse per Post oder Fax übermittelt werden.