Main-Tauber

Berufliches Schulzentrum Wertheim Generalsanierung beginnt

Start für Werkstattneubau

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Das Berufliche Schulzentrum Wertheim wird in drei Schritten saniert. Das stellte der zuständige Dezernent Werner Rüger dem Kreistag vor. Über den ersten Schritt, den Werkstattneubau auf einem benachbarten Grundstück in der Reichenberger Straße, entschied das Gremium. Es beauftragte die Verwaltung, einen Vertrag über die Bau- und Planungsleistungen in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro an die Firma Goldbeck Südwest abzuschließen.

Die Gesamtkosten der Generalsanierung einschließlich des Neubaus belaufen sich, laut Rüger, auf 21,1 Millionen Euro, von denen 6,3 Millionen Euro voraussichtlich von der Schulbauförderung des Landes finanziert werden.

Markus Herrera-Torrez (SPD) wies daraufhin, dass es sich beim Werkstattneubau um eine normierte Systemarchitektur handle, also um eine Industriebauweise. Weil sich gleich daneben Wohnbebauung befinde, bat er, auf eine ansprechende Gestaltung zu achten.

Axel Wälz (CDU) befand für gut, dass am Werkstattstandort Parkplätze entstehen, die das Wohngebiet entlasten. Albrecht Rudolf (FDP) plädierte dafür, die Schulen fit für die Zukunft zu machen. Ihre Entwicklung müsse aber im Blick behalten werden, damit nicht erst saniert und dann geschlossen werde, wie es bei vielen Kasernen der Fall war. Das sagte Dezernent Jochen Müssig zu. In Tauberbischofsheim werde darüber nachgedacht, etwas zusätzliches im Bereich Sprachen anzubieten. Zur Gestaltung meinte der Landrat: „Wir wollen da keine graue Schuhschachtel hinstellen.“ hvb