Main-Tauber

Krankenhäuser In den vergangenen Jahren wurde ein dreistelliger Millionenbetrag investiert

Stärkung der Standorte im Kreis im Blick

Main-Tauber-Kreis.„Der Gesundheitsstandort und damit die gesamte stationäre Gesundheitsversorgung und gute Ausstattung der Krankenhäuser ist nicht erst seit der Corona-Pandemie wieder mehr in den Fokus gerückt, sondern mir als Abgeordneter schon seit Jahren ein wichtiges Anliegen“, so MdL Dr. Wolfgang Reinhart. Er habe in den vergangenen Jahren intensiv dafür geworben, dass die Standorte Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim eine Stärkung und Standortsicherheit erhalten. „Dies ist für die medizinische Versorgung bei uns im Kreis enorm wichtig“, so Reinhart, der nochmals die Ausgangslage als dünn besiedelster Landkreis im Land unterstrich. „Allein in der jüngsten Zeit flossen nochmals 25 Millionen Euro an Landesmitteln für Krankenhäuser in den Main-Tauber-Kreis.“

Apothekenausbau, Schaffung eines Logistikzentrums am Caritas-Krankenhaus, Personalplanung aber auch Schutzausrüstung in Zeiten von Covid-19 – das waren nur einige der Themen, über die sich Reinhart auch 2020 intensiv mit BBT-Regionalleiter Marc Reggentin ausgetauscht hatte und um die es in den kommenden Jahren geht.

Die Idee, auf dem Caritas-Areal ein fachübergreifendes Logistikzentrum inklusive Apotheke entstehen zu lassen, das auch nah gelegene Einrichtungen der Region mitversorgt, wird aktuell entsprechend weiterverfolgt. Ferner stehen auch im Krankenhaus Tauberbischofsheim weitere Investitionen an, um den Standort für die Menschen der Region zu stärken.

Reinhart unterstrich, dass Krankenhäuser Dienstleister für die Bürger sein müssten und als solches man „eine umfassende medizinische Versorgung nicht nur anbieten, sondern auch nachhaltig sicherstellen müsse“.

Die aktuelle Corona-Pandemie sei dabei eine Herausforderung für alle Beteiligten, aber die Region Tauberfranken-Hohenlohe sei auch für die Zukunft in Sachen Schutzausrüstung laut dem Regionalleiter Reggentin gut aufgestellt und gewappnet. In den jüngsten Dekaden flossen auch bereits dreistellige Millionenbeträge in den Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung unserer Krankenhäuser.

Reinhart erwähnte hierbei den Neubau der Rotkreuz-Klinik in Wertheim mit Investitionen von knapp 50 Millionen Euro, den Neubau der Psychiatrie in Tauberbischofsheim mit über 30 Millionen Euro, den Neubau des Mutter-Kind-Zentrums in Bad Mergentheim am Caritas-Krankenhaus sowie umfassende dortige Neuinvestitionen in dreistelliger Millionenhöhe einschließlich der jetzigen weiteren Planungen in der Zentralversorgung in Bad Mergentheim.

In Bezug auf die Personalsituation unterstrich Reinhart in einer digitalen Diskussionsveranstaltung, dass man sich konstant dafür einsetzen müsse, Fachkräfte zu gewinnen und diesen nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, sondern auch eine faire Bezahlung in Anlehnung an den branchenüblichen Tarif zu bieten.

Allerdings seien Azubis für den verantwortungsvollen Pflegeberuf zunehmend schwierig zu gewinnen. Daher müsse die Pflege insgesamt attraktiver gemacht werden. Die Gewinnung von gutem und qualifiziertem Fachpersonal – gerade auch im medizinischen Bereich – sei Reinhart ein wichtiges Anliegen. pm