Main-Tauber

Badische Sportjugend

Sonne und mehr in Kroatien

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Die Sportjugend im Main-Tauber-Kreis führte zum 13. Mal eine Sommerfreizeit in Kroatien durch. Ziel war wiederum die kulturträchtige Küstenstadt Pula, die an der Südspitze Istriens zu finden ist. Berühmt ist die touristische Hafenstadt für ihren antiken Stadtkern und das gut erhaltene Amphitheater.

Mahlzeiten selbst zubereitet

Zum ersten Mal kam die Jugendgruppe nicht bei strahlendem Sonnenschein, sondern bei strömenden Regen an. Kurzerhand wurde Handlungsfähigkeit bewiesen und alle packten beim Ausladen und Einräumen im Team mit an, wodurch das schlechte Wetter überhaupt kein Hindernis darstellte.

Die Gruppe ließ sich nicht unterkriegen und ging nach Aufbau des Camps gemeinsam im warmen kristallklaren Wasser baden. Alle Jugendlichen waren von dem strahlend blauen Meer, das direkt vor der Unterkunft lag, und den angenehmen Wassertemperaturen sehr angetan.

Eine Besonderheit war in diesem Jahr, dass die Jugendgruppe erstmals im Camp Stoja untergebracht war. So wurden sämtliche Mahlzeiten mit Hilfe aller Teilnehmer selbst zubereitet, um sie im Anschluss gemeinsam zu verspeisen. Gemeinsam wurde Frühstück zubereitet sowie gekocht und im Anschluss wieder abgewaschen und aufgeräumt. Ziel war es gruppendynamisch und verantwortungsbewusst verschiedene Aufgaben zu bewältigen.

Abstecher nach Venedig

Tagesausflüge, die natürlich immer mit einer Badetour verbunden waren, führten in das Naturschutzgebiet Premantura und in die malerische Küstenstadt Rovinj. Ein Highlight war natürlich auch der Tagesausflug mit einer Fähre in die Lagunenstadt Venedig. Der taubenüberfüllte Markusplatz, die schwarzen Gondeln und die malerische Rialtobrücke werden so manchem Teilnehmer noch lange in Erinnerung bleiben.

Aber auch das gemeinsame Basteln von Lagerbüchern und Postkarten sowie die gemeinsamen Abende am Strand mit den Betreuern schweißte die Jugendgruppe zusammen und brachte viel Spaß bei allen Teilnehmern.

Mut konnten die Jugendlichen vor allem bei einer Klippentour entlang der Steilküste beweisen, da ein Sprung erforderlich war, um wieder in das angenehme Nass zurückzugelangen. Hier galt das Motto: Nichts muss, alles kann.

Den letzten Abden ließen die Teilnehmer mit einem Strandbesuch ausklingen, bevor am nächsten Morgen gemeinsam in den Bungalows aufgeräumt und der Bus geladen wurden. bsj