Main-Tauber

DRK Wegen der Corona-Virus-Krise Schulungen gestrichen / Soziale Dienste werden in vollem Umfang aufrechterhalten

Rettungsdienst bleibt uneingeschränkt

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Der DRK-Kreisverband Tauberbischofsheim hat im Zuge der Corona-Krise weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Unter dem Leitgedanken „soziale Kontakte sind zu minimieren“, sind sämtliche interne Veranstaltungen abgesagt worden.

„Wir müssen uns jetzt auf das Wesentliche konzentrieren“, so DRK-Kreisgeschäftsführerin Manuela Grau. Gemeinsam mit dem Führungs- und Lageteam werden seit Anfang März täglich alle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus notwendigen Maßnahmen koordiniert. „Vorbereitet sein und die rettungsdienstlichen und sozialen Aufgaben abzusichern“ sei die wichtigste Vorsorgemaßnahme.

Für alle Verletzten und für Notfälle soll der Rettungsdienst seine Arbeit uneingeschränkt vorhalten können. Der Schutz der Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Corona-Virus habe absolute Priorität. Um die wesentlichen Aufgaben zu erfüllen, seien die sonstigen Angebote und Serviceleistungen auf den notwendigen Betrieb umgestellt worden.

Mit Zugangsbeschränkungen bei den Rettungswachen, der Verwaltung und den Räumlichkeiten in der „Kleiderkammer Jacke wie Hose“ in Tauberbischofsheim und im „Rot-Kreuz-Laden“ in Wertheim schütze das Rote Kreuz seine kritische Infrastruktur.

Alle Schulungen wie „Erste-Hilfe“, sind derzeit ausgesetzt oder wurden verschoben. Dennoch stehen die Mitarbeiter aller Abteilungen uneingeschränkt für alle Anliegen und Anfragen zur Verfügung. Die Kontakte sollten über Telefon oder E-mail-Kommunikation gewählt werden. In den sozialen Diensten wie der ambulanten Pflege, Essen auf Rädern oder Hausnotruf gibt es derzeit keinerlei Einschränkungen. Sie werden in vollem Umfang aufrechterhalten.

Darüber hinaus wurde allen haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern empfohlen, persönliche Kontakte einzugrenzen und die Hygienemöglichkeiten sehr intensiv anzuwenden. drk