Main-Tauber

Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg Premierenzusammenkunft der neuen Synodalen

Pfarrer Karl Kress übernimmt den Vorsitz

Odenwald-Tauber.Die neuen Synodalen des Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg trafen sich erstmals nach den Kirchengemeinderatswahlen im Advent 2019. Der Kirchenbezirk blieb trotz der Pandemie immer handlungsfähig, aber es wurde nun Zeit, Ämter und Aufgaben neu zu verteilen. Rosenberg stellte die Mehrzweckhalle Sindolsheim zur Verfügung.

Karl Kress, Vorsitzender der Bezirkssynode, zu Beginn: „Die Synode ist nicht nur ein verwaltendes, gesetzgebendes Organ der Kirche, sondern ein Gremium, das sich aus dem Recht, aber auch der Pflicht herleitet, die sich aus dem Priestertum aller Gläubigen ergibt.“

Daran schloss sich Dekan Rüdiger Krauth an: „Es geht nicht in erster Linie um Verwaltung und Geld, sondern es geht darum, wie wir uns als Kirche verstehen, wie wir Gottesdienste feiern und Jesus Christus verkündigen. Sie haben als Synodale ein Amt der Verkündigung, denn Sie haben Teil an dem Gesamtauftrag der Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen.“

Krauth wünschte den Delegierten, dass sie hinter all den Anforderungen und Herausforderungen unserer Zeit immer diesen eigentlichen Auftrag sehen können, dass sie sich von Gott getragen und geführt fühlen und dass alle den Segen in vielfältiger Weise weitergeben können.

Im Anschluss ging er auf die großen Herausforderungen der Kirche ein. Er sprach den verantwortlichen Umgang mit Covid-19 an: „Disziplin wurde belohnt, der Leichtsinn nicht.“ Man solle sich aber durch die Beschränkungen nicht die Freude am Leben nehmen und Wege suchen, wie man Gutes tun könne. Beispiele dafür habe er in den letzten Monaten zuhauf erlebt, betonte er.

Weiter führte er aus, dass die Finanzmittel der Kirche zurückgehen und gerade die kleinen Gemeinden auf dem Land darunter zu leiden hätten. Dennoch warb er um Vertrauen und gab den Ehrenamtlichen Zuversicht, als er sagte: „Wir dürfen Gottes ermutigenden Worte auch für uns hören.“ Unter dieser Zusage wurden bei den Wahlgängen alle Ämter neu besetzt – vom Dekanat unter der Leitung von Heike Kunst-Herrmann und Helga Zimmermann-Baar organisiert.

Es wurden gewählt: Pfarrer Karl Kress als Vorsitzender der Bezirkssynode und Albrecht Dünkel als sein Stellvertreter. Pfarrer Philipp Tecklenburg als Dekanstellvertreter. Dr. Barbara Peters und Karl Kress sind Landesynodale, sie werden die Interessen des Kirchenbezirks auf landeskirchlicher Ebene vertreten. Pfarrer Dr. Dietmar Reizel ist Diakoniepfarrer.

Ebenso wurde der Bezirkskirchenrat neu gewählt, der aus mehr Laien als Theologen besteht: Werner Baumann, Hardheim; Edgar Groß, Boxberg; Dieter Häfner, Eberstadt; Haidee Herrmann, Korb; Michael Jehle-Fischer, Buchen; Ulrike Knörzer, Epplingen; Stellvertreter sind Else Bruder, Neunstetten; Rose Waschek, Osterburken; Ulrike Quoos, Osterburken; Erhard Schmidt, Brehmen; Christian Philipp, Buchen. Als Theologen in den Bezirkskirchenrat gewählt wurden Pfarrer Thomas Schmücker, Osterburken, und seine Stellvertreterin Julia Ehret, Buch. Kraft Amtes gehören dazu: Dekan Rüdiger Krauth, Dekanstellvertreter Philipp Tecklenburg, Schuldekan Michael Schwarz, der Vorsitzende der Bezirkssynode Karl Kress und die neue Landesynodale Dr. Barbara Peters. Zum Schluss wurden Synodale in den Vewwaltungsrat des Verwaltungs- und Serviceamtes gewählt. Dieses Amt übernehmen Ingeborg Bauch, Bödigheim, Klaus Dieter Heller, Buchen. Stellvertreter sind Else Bruder, Neunstetten, und Jens Schwingel, Buchen. pm