Main-Tauber

Landtagswahl Wahlkreisversammlung der ÖDP Main-Tauber / Ute Göggelmann Ersatzbewerberin

Monika Diez kandidiert

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Mit echter Frauenpower beteiligt sich die ÖDP im Wahlkreis Main-Tauber an der nächsten Landtagswahl im März 2021: Als Bewerberin wurde Monika Diez aus Wertheim und als Ersatzbewerberin Ute Göggelmann aus Lauda-Königshofen nominiert. Außerdem stand die routinemäßige Neuwahl des Kreisvorstands auf der Tagesordnung einer Kreismitgliederversammlung, die coronabedingt unter besonderen Umständen in der „Rose“ in Königshofen durchgeführt wurde.

Wie Monika Diez betonte, habe sich die ÖDP schon immer unter dem Motto „Weniger ist mehr“ für Nachhaltigkeit eingesetzt. Es zeige sich immer deutlicher, wie wichtig dieses Prinzip sei, um die Lebensgrundlagen für alle Menschen weltweit und für die künftigen Generationen zu erhalten. Dazu gehöre für sie auch, ein Wirtschaftssystem in Frage zu stellen, das auf ständigem Wachstum beruhe.

Die ÖDP sei zudem die einzige Partei, die keine Firmenspenden annehme, um unabhängig entscheiden zu können. Aus all diesen Gründen engagiere sie sich in der ÖDP und wolle deren politischen Ziele auch bei der Landtagswahl im Wahlkreis Main-Tauber wählbar machen. Sowohl Monika Diez als auch Ersatzbewerberin Ute Göggelmann sind Mitglieder im ÖDP-Landesvorstand Baden-Württemberg. Nach den Rechenschaftsberichten des Kreisschatzmeisters Herbert Alexander Gebhardt und des Kreisvorsitzenden Klaus Göggelmann wurde dem bisherigen Kreisvorstand die Entlastung erteilt.

Friederike Dünkel neu gewählt

Bei der Neuwahl wurde Friederike Dünkel aus Schwabhausen als Beisitzerin neu in das Gremium gewählt. Sonst ergaben sich keine Änderungen: Klaus Göggelmann (Lauda) bleibt Kreisvorsitzender, Monika Diez seine Stellvertreterin, Herbert Alexander Gebhardt (Wertheim) Schatzmeister, Brigitta Meuser (Tauberbischofsheim) Schriftführerin und Martin Schirmer, ebenfalls aus Tauberbischofsheim, Beisitzer.

Breiten Raum nahmen die Vorbereitungen auf die Landtagswahl im März 2021 ein. Für Parteien, die noch nicht im Landtag vertreten sind, heißt es nun, pro Wahlkreis mindestens 150 Unterstützungsunterschriften zu sammeln, um auf dem Wahlzettel stehen zu können. Das sei in der Coronazeit besonders schwierig, waren sich die Anwesenden einig. Zum einen könnten die Aufstellungsversammlungen erst verspätet durchgeführt werden, zum anderen seien die Möglichkeiten zum Sammeln von Unterschriften, zum Beispiel bei Infoständen, unter Corona-Bedingungen sehr eingeschränkt. „Die Reduzierung der Anzahl der zu sammelnden Unterschriften wäre ein Gebot der Fairness“, so Kreisschatzmeister Gebhardt. ödp