Main-Tauber

Postsenioren Studienfahrt genossen

In Hessen unterwegs

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.„Zwei Städte in Hessen besuchen“, lautete das Motto des Betreuungswerks Post und Telekom für Senioren und der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Dieses Mal ging die Studienfahrt der Ruheständler aus dem Main-Tauber-Kreis nach Gelnhausen und anschließend in die Brüder-Grimm-Stadt Hanau.

Gelnhausen trägt den Beinamen Barbarossastadt, da die Stadt 1170 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Rahmen seiner Reichslandpolitik als Reichsstadt gegründet wurde. Philipp Reis, der Erfinder des Telefons, wurde in Gelnhausen geboren.

Ein besonderes Bauwerk der Stadt, die mächtige Marienkirche, ein architektonisches Meisterwerk, gebaut mit heimischem Material, dem Gelnhäuser Sandstein, wurde ausführlich besichtigt. Die ehemalige Synagoge blieb während des Nationalsozialismus unversehrt, obgleich daraus eine Markthalle gemacht wurde. Schließlich wurde sie 1986 als kulturelle Begegnungsstätte eröffnet. Bewundern konnten die Besucher das Grimmelshausen-Geburtshaus, einen Teil der Stadtmauer, das Johanniterhaus und einen Abschnitt der via regia, einer alten Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig.

Beim Rundgang durch die Brüder-Grimm-Stadt Hanau, beginnend an der Stadthalle mit dem Congress Park, wurden das Altstädter Rathaus, die Evangelische Marienkirche und der Marktplatz mit Rathaus sowie das große Denkmal der Brüder Grimm besichtigt, die in Hanau geboren wurden. wb