Main-Tauber

Schulen

Fördergelder für Digitalisierung

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Das Sofortprogramm des Bundes zur Förderung der digitalen Infrastruktur an Schulen wurde primär zur Anschaffung von digitalen Endgeräten wie Tablets und Laptops genutzt. Aus den Fördermitteln wurden am Standort Bad Mergentheim rund 500 Endgeräte angeschafft, verteilt auf drei Berufliche Schulen. An den Standorten Tauberbischofsheim und Wertheim ist bisher ein Drittel der Fördergelder in die Beschaffung von insgesamt rund 100 Endgeräten geflossen. Hierfür wurden knapp 300 000 Euro ausgegeben. Diese Mittel wurden durch den Bund und das Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt. Die Beruflichen Schulen in Tauberbischofsheim sowie das Berufliche Schulzentrum in Wertheim werden in den nächsten Monaten entsprechende digitale mobile Endgeräte anschaffen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstattung ist der Digitalpakt Schule des Bundes, der auch mit Landesmitteln aufgestockt wurde. Um aus Fördermittel zu erhalten, war es den Beruflichen Schulen auferlegt, Medienentwicklungspläne aufzustellen, um die Notwendigkeit der Ausstattung mit digitalen Endgeräten zu dokumentieren. Aus dem Digitalpakt Schule stehen dem Main-Tauber-Kreis 2,2 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Diese werden durch den Main-Tauber-Kreis mit 20 Prozent an Komplementärmitteln aufgestockt. Im Jahr 2021 werden von diesen Fördergeldern rund 1,1 Millionen Euro ausgegeben. Die verbleibenden Restmittel sind für Anschaffungen in den Jahren 2022 und 2023 vorgesehen.

Ergänzend werden digitale Lernlabore eingerichtet, in Bad Mergentheim mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik, in Tauberbischofsheim mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik und in Wertheim mit dem Schwerpunkt Glasindustrie. Die Ausstattung zum Thema „Wirtschaft 4.0“ wurde durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit 300 000 Euro und durch Unternehmen im Wege des Sponsorings mit rund 80 000 Euro gefördert. Der Main-Tauber-Kreis wiederum hat rund 300 000 Euro beigesteuert. pm