Main-Tauber

Sportkreis Mergentheim WLSB fördert die Integration und Inklusion in Sportvereinen

Finanzielle Unterstützung nutzen

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat die beiden Förderprogramme für Integration und Inklusion im Sport erneut aufgelegt.

Bis zum 30. Juni können die 5700 Sportvereine in Württemberg ihre Anträge für Aktivitäten in diesem Jahr bei der Geschäftsstelle des Württembergischen Landessportbundes einreichen.

Zwei Programme

Zuschüsse werden für zeitlich begrenzte Aktionen genauso wie für längerfristig angelegte Projekte oder Dauerangebote gewährt. Trotz der Corona-Krise und des derzeit noch eingestellten Sportbetriebs in den Vereinen ruft Sportkreis-Vorsitzender Volker Silberzahn die Sportvereine im Kreis Mergentheim dazu auf, die WLSB-Zuschüsse zu nutzen: „Vereine können jetzt schon Inklusions- und Integrationsangebote für die Zeit planen, wenn Sport wieder möglich ist, und schon Zuschüsse beim WLSB beantragen. Oder es gibt bereits durchgeführte Angebote Maßnahmen zu Beginn des Jahres, für es ebenfalls finanzielle Unterstützung gibt.

In beiden Zuschussprogrammen ist die Liste der förderfähigen Maßnahmen und Ausgaben umfangreich. Im Integrationsprogramm gehören neben den Kosten für integrative Aktionstage etwa auch Honorare für freiwillig Engagierte oder Mietkosten dazu.

In Geräte investieren

Mit den Fördermitteln für Inklusion wiederum können zum Beispiel der Kauf spezieller Sport- und Spielgeräte, Übersetzungen in leichte Sprache oder das Personal für inklusive Sportgruppen unterstützt werden.

Das Förderprogramm „Integration durch Sport“ ist ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und seiner Mitgliedsorganisationen. Gefördert wird es durch das Bundesministerium des Innern sowie das Bundesamt für Migration, Bau und Heimat und wird in Baden-Württemberg durch den Landessportverband Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Sportbünden umgesetzt.

Das Förderprogramm „Inklusion im und durch Sport“ wird aus den Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.