Main-Tauber

Endspurt Projektanträge können nun fortlaufend bei der Leader-Aktionsgruppe Regionalentwicklung Badisch-Franken eingereicht werden

Die „frühe“ Kommune „fängt“ die Fördermittel

Archivartikel

Zum Ende der Leader-Förderperiode 2014 bis 2020 können nun fortlaufend Projektanträge bei der Geschäftsstelle der Leader-Aktionsgruppe eingereicht werden.

Odenwald-Tauber. Ab sofort werden aus einem Landestopf die letzten verfügbaren Leader-Mittel vergeben. Projektträger wie zum Beispiel Vereine, Verbände, Kommunen, Privatpersonen sowie Kirchen können Projektanträge fortlaufend bei der Geschäftsstelle einreichen. Die Projekte müssen umsetzungsreif sein. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Angebote pro Gewerk bereits vorliegen beziehungsweise zeitnah eingeholt werden und eventuelle Genehmigungen zeitnah ausgestellt werden. Projekte, die sich bewerben können, sind investive Projekte im kommunalen oder privaten Bereich. Darunter sind sowohl gemeinwohlorientierte wie auch gewerbliche Projekte möglich.

Zukunftsorientierte Maßnahmen

Leader Badisch-Franken möchte insbesondere solche Projekte fördern, die zukunftsorientierte Maßnahmen durchführen, die ein touristisches und/oder kulturelles Angebot schaffen, die die Grund- und Nahversorgung sichern und die durch viel ehrenamtliches Engagement und Kooperationen einen Mehrwert für die Region erzielen. Die Projekte müssen innerhalb der Gebietskulisse der Aktionsgruppe liegen und mindestens einem Handlungsfeld des Regionalen Entwicklungskonzepts zugeordnet werden können.

„Möchten Sie noch in diesem Jahr oder zu Beginn des nächstens Jahres Ihr Vorhaben umsetzen und mit Ihrem Projekt bis maximal 600 000 Euro Gesamtkosten eine Förderung von 25 , 40 oder sogar 60 Prozent, je nach Antragsteller und Idee abweichend, der förderfähigen Kosten abgreifen? Dann nehmen Sie jetzt mit der Leader-Geschäftsstelle Kontakt auf. Eine Beratung über ihre Fördermöglichkeiten lohnt sich“, erläutert Vorsitzender Beetz. Die nächste Möglichkeit ist bereits Mitte August.

Monatliche Runden

In den nun monatlichen, landesweiten Runden werden die noch verfügbaren Mittel nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ verteilt: Solange, bis alles Geld gebunden ist. Die nächste aussichtsreiche Chance auf eine Förderung besteht in der kommenden Restausschüttung im Monat August 2020. Um an dieser Ausschüttung teilnehmen zu können sind die Antragsunterlagen bis spätestens Mitte August bei der Leader-Geschäftsstelle einzureichen. Danach ist eine Antragseinreichung noch in einer darauffolgenden Restausschüttung möglich. Die Leader-Aktionsgruppe wird alle vom Auswahlausschuss positiv beschlossenen Vorhaben dem Land vorlegen und die Zuteilung der entsprechenden Fördermittel beantragen. Die Mittelvergabe und die Zulassung zur Bewilligung richtet sich nach den zum jeweiligen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Geschäftsstelle rät Antragsteller mit umsetzungsreifen Projektvorhaben sich jetzt zu melden, um sich über eine grundsätzliche Förderfähigkeit zu informieren und einen Förderantrag vorzubereiten. Die Geschäftsstelle unterstützt und begleitet die Projektträger hierbei.

Über folgende elf Gemeinden im Main-Tauber-Kreis und elf Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis erstreckt sich die Gebietskulisse: Ahorn, Freudenberg, Großrinderfeld, Grünsfeld, Königheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Wertheim, Werbach und Wittighausen, Adelsheim, Buchen, Hardheim, Höpfingen, Limbach, Mudau, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Seckach und Walldürn.

Detaillierte Informationen zum Regionalentwicklungsprogramm Leader 2014-2020 erteilt die Leader-Geschäftsstelle, Obere Vorstadtstraße 19, Walldürn, Telefon 06281/52121397 und -1398. Wichtige Hinweise hierzu sind auch auf der Homepage unter www.leader-badisch-franken.de einsehbar.