Main-Tauber

Freizeit Die Freibadsaison ist fast überall zu Ende / Verantwortliche der Schwimmbäder blicken auf durchschnittliches Jahr zurück, aber zeigen sich dennoch zufrieden

"Das Wetter kann man nicht bestimmen"

Main-Tauber-Kreis.Die Freibadsaison neigt sich dem Ende. Ein Großteil der Bäder hat bereits geschlossen und wappnet sich für die kälteren Monate. Zeit, um das jährliche Fazit zu ziehen.

Generell blicken die Schwimmbadbetreiber der Region, darunter Ahorn, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Wenkheim und Boxberg, auf ein durchschnittliches bis gutes Jahr zurück.

So spricht beispielsweise Werner Frank, der Vorsitzende des Schwimmbadfördervereins in Ahorn, von einer "rundum gelungenen Saison". Und natürlich könne man "das Wetter nicht bestimmen und Regen sowie kühlere Tage gehören dazu". Auffällig ist dieses Jahr der gelungene Saisonstart mit sehr hohen Besucherzahlen im Mai und Juni. Dagegen sind badübergreifend im Juli und August aufgrund von längeren Perioden mit niedrigeren Temperaturen und Regentagen deutlich weniger Menschen ins Schwimmbad gegangen.

Insgesamt waren die Zahlen daher rückläufig. So gingen etwa 41 000 Menschen während der Freibadsaison nach Boxberg ins Schwimmbad. Ein Jahr zuvor waren es satte 52 000. Dennoch sind die Zahlen für dieses Jahr in Anbetracht der Witterungsverhältnisse völlig zufriedenstellend, und sie zeigen, dass Schwimmbäder immer noch ein beliebter Ort sind, um seine Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Die Wasserqualität der Schwimmbäder entsprach der Norm, und somit sind alle Kontrollen gemeistert worden. Nun gilt es, die Hallenbäder der Region so schnell wie möglich vorzubereiten um den Leuten eine Möglichkeit zu bieten, auch im Herbst oder Winter, Zeit im allseits beliebten Nass zu verbringen. dd