Main-Tauber

Forstwirtschaft Privatwaldbesitzer werden angeschrieben / Berechnung künftig auf Stundenbasis

Betreuung durch das Forstamt ändert sich

Main-Tauber-Kreis.Die Privatwaldverordnung muss aufgrund beihilfe- und kartellrechtlicher Vorgaben angepasst werden. Dies führt zu Änderungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen des Forstamts ab dem 1. Januar 2020.

Bedarf anmelden

Das Forstamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis möchte den Übergang auf das neue Verfahren erleichtern. Daher versendet das Forstamt an Waldbesitzer, die in der letzten Zeit Betreuungsleistungen in Anspruch genommen haben, die notwendigen Formulare für die künftige Betreuung. Das Forstamt bittet um Prüfung und Rücksendung der unterschriebenen Formulare, falls im nächsten Jahr Dienstleistungen wie Holzauszeichnen oder Holzaufnahme abgerufen werden sollten.

Die Beratung der Waldbesitzer in allen forstlichen Fragestellungen wie zum Beispiel bei Fragen zur Kulturbegründung, zur Waldpflege oder zum Holzeinschlag bleibt wie bisher kostenfrei.

Die kostenpflichtige Betreuung der Waldbesitzer muss an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Die Betreuung umfasst insbesondere das Holzauszeichnen, die Organisation von Unternehmern im Wald und die Holzaufnahme. Bisher wurden diese Dienstleistungen auf der Basis von Kubikmetern abgerechnet.

Ab dem neuen Jahr werden die Gebühren für diese Leistungen auf Stundenbasis ermittelt. Für diese Tätigkeiten der Försterin oder des Försters kann eine Förderung beantragt werden. Die Antragstellung muss vor Beginn der Arbeiten erfolgen.

Holzverkauf wie bisher

Der Holzverkauf wird wie bisher über die Holzverkaufsstelle des Main-Tauber-Kreises abgewickelt und nach verkauften Kubikmetern abgerechnet.

Waldbesitzer, die keine Formulare zugesendet bekommen haben, können diese per E-Mail an forstamt@main-tauber-kreis.de anfordern. lra