Main-Tauber

Gelder für Sportstättenbauprojekte Schul- und Vereinssport sollen gleichermaßen profitieren / MdL Wolfgang Reinhart: „Wichtige Hilfen“

22 000-Euro-Förderung für das Tauberstadion

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.„Vereins- und Breitensport sind zwar aktuell durch die Corona-Krise stark beeinträchtigt, umso wichtiger ist die Perspektive für die Zeit nach dem Lockdown. Hier sind die jetzt bewilligten Fördermittel für Sportstätten im Main-Tauber-Kreis wichtige Hilfen“, so der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Solidarpakts Sport im Jahr 2020 insgesamt 111 kommunale Sportstättenbauprojekte mit rund 17,5 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

Mit den Geldern werden Neubauten und die Sanierung von Sporthallen, Sportplätzen sowie Leichtathletikanlagen finanziert. „Damit geben wir erneut ein Bekenntnis zum Sportland Baden-Württemberg ab und schaffen gemeinsam gute Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb“, so Reinhart.

Im Main-Tauber-Kreis werden in der aktuellen Förderrunde folgende Projekte finanziert: Die Sanierung der Tartanbahn und Erneuerung der Beregnungsanlage im Tauberstadion Tauberbischofsheim (22 000 Euro) und der Neubau einer dreiteiligen Sporthalle mit Gymnastikraum am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim (600 000 Euro). Die Zuschüsse werden für Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen und damit vielseitig genutzt werden können. Schulsport und Vereinssport profitieren somit gleichermaßen.

Für das Programm 2020 wurden bis zum Stichtag 31. Dezember 2019 insgesamt 135 Anträge gestellt. Damit konnten landesweit rund 82,2 Prozent der Anträge (111 von 135) berücksichtigt werden.

Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen dabei 35 genehmigte Anträge (rund 6,5 Millionen Euro), auf den Regierungsbezirk Karlsruhe 28 Anträge (zirka 4,5 Millionen Euro), auf den Regierungsbezirk Freiburg 27 Anträge (etwa 3,6 Millionen Euro) und auf den Regierungsbezirk Tübingen 21 Anträge (rund 2,9 Millionen Euro). Das Programmvolumen von 17,5 Millionen Euro wird im Verhältnis der Einwohnerzahlen verteilt.

Die mangels Mitteln abgelehnten förderfähigen Anträge können für die Förderrunde 2021 erneut eingereicht werden. Antragsfrist hierfür ist der 31. Dezember 2020.

Die Bewilligungsbehörde ist das örtlich zuständige Regierungspräsidium. Nach den Vereinbarungen im Solidarpakt Sport III ist für 2021 wiederum ein Programmvolumen von mindestens 17 Millionen Euro vorgesehen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können.

Die geltenden pauschalierten zuwendungsfähigen Ausgaben und die danach maßgeblichen Zuwendungen sind der Verwaltungsvorschrift zur Förderung des Baus von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen (VwV Kommunale Sportstättenbauförderung) vom 25. März 2014 zu entnehmen. pm