Main-Tauber

Mann in U-Haft Verdacht des versuchten Totschlags

19-Jähriger verliert Bewusstsein

Archivartikel

Gemünden.Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg ermitteln gegen einen 19-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Bereits am vorletzten Wochenende soll er seinen ein Jahr jüngeren Freund bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Der Beschuldigte sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Handgreiflicher Streit

Die jungen Männer hatten sich in der Nacht zum 15. März gemeinsam auf einer Feier im Stadtgebiet Gemünden (Landkreis Main-Spessart) aufgehalten und dabei offenbar auch dem Alkohol zugesprochen. Sie gerieten aus bislang noch unbekannten Gründen in Streit, der letztlich handgreiflich endete. Nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen soll der 19-Jährige seinen Kontrahenten zwischen 0.30 und 1 Uhr derart mit der Armbeuge gewürgt haben, dass er einige Zeit lang sein Bewusstsein verlor. Zum Glück zog sich sein Opfer keine schwerwiegenden Verletzungen zu.

Erst am Abend des darauffolgenden Tages wurde der Vorfall bei der Polizeistation Gemünden bekannt. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Nachdem sich der Tatverdacht gegen den 19-Jährigen erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags.

Der Beschuldigte aus dem Landkreis Main-Spessart wurde am Freitag verhaftet, dem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.