Lokalsport

Kegeln SKC Markelsheim kehrt mit leeren Händen vom SV Mettingen zurück

Teils übermächtige Gegner

Trotz Niederlage blicken die Kegler der ersten Herrenmannschaft aus Markelsheim mit erhobenem Haupt auf das Gastspiel beim SV Mettingen zurück. Ein neuer Vereinseinzelrekord machte das knappe und etwas unglückliche 3:5 (3402:3417) beim schon im Vorfeld favorisierten Tabellenführer schnell vergessen. Der ins Team zurückgekehrte Robin Kaltenbach bekam mit Gabor Kinka einen übermächtigen Gegner vorgesetzt. Dieser markierte ein Traumergebnis von 608 Holz und verwies Kaltenbach, der selbst 536 Holz erzielte, deutlich mit 4:0 auf die Plätze. Heiko Leber leistete gegen Patrick Konrad zwar erbitterten Widerstand, das hart erkämpfte 2:2 nach Sätzen nutzte ihm aufgrund des schlechteren Gesamtergebnisses von 543:572 letztendlich aber nichts. Besser lief es im mittleren Spielabschnitt. Björn Maurer agierte auf Augenhöhe mit Marko Gasparac. In einem wahren Kraftakt sicherte er sich nach zwei verlorenen Auftaktsätzen dank seiner Willens- und Nervenstärke sogar einen hauchzarten 2:2 (549:545) Sieg. Torsten Hefner besorgte den zweiten Mannschaftspunkt. Eine bestechende Tagesform, die sich in einem absolut hochkarätigen Einzelergebnis von 594 Holz ausdrückte, bescherte ihm ein 3:1 gegen den mit 576 geworfenen Kegeln ebenfalls als sehr stark einzuschätzenden Mike Konrad.

Vereinsvorstand und Leistungsträger Timo Leber absolvierte das beste Einzelspiel, welches ein SKC-Spieler jemals im Trikot des Clubs bestritten hatte. Mit einem Bestwert von 622 Holz auf 120 Schübe demontierte er nicht nur den 543 Holz kegelnden Ralf Benz, er holte auch ganze 79 Holz für den SKC auf. Dirk Marquardt gelang es dann allerdings nicht, den entscheidenden Stich gegen Milorad Babic zu setzen. Trotz eines 2:2 nach Sätzen unterlag er mit 558:573 Holz.

Die zweite Mannschaft ging beim ESV Crailsheim II mit 1:7 (2980:3072) als Verlierer von den Bahnen. Sowohl Steffen Lehr als auch Matthias Glaser verloren ihre Einzelduelle im ersten Spieldrittel relativ klar. Alois Schneider wurde von Helmut Theimer vorzeitig mit 3:1 (488:463) bezwungen. Auch Bruno Lang reihte sich mit einem 1:3 (518:539) gegen Frank Palmer in die Pleiteserie ein. Der Sieg war damit bereits verspielt. Während Helmut Freymüller dank seines 3:1 (518:500) über Siegfried Lehr den Ehrenpunkt erzielte, blieb seinem Sohn Christian ein Erfolgserlebnis verwehrt.