Lokalsport

Kegeln Siege für die erste und zweite Mannschaft sowie die als gemischtes Team spielende „Dritte“

SKC Markelsheim feierte ein „Wochenende nach Maß“

Archivartikel

Der SKC Markelsheim blickt auf ein Wochenende nach Maß zurück. Alle angetretenen Mannschaften siegten, wobei gleich mehrfach Traumergebnisse fielen.

Den Anfang der „Feierlichkeiten“ läutete die erste Mannschaft mit ihrem spektakulären 6:2 (3409:3267)- Heimerfolg über den KC Schwabsberg II ein. Dirk Marquardt lieferte als einer der beiden Startspieler einen Wettkampf ohne jegliche Patzer oder Schwächephasen ab und besiegte Marius Kuhn bei hervorragenden 574:538 Holz mit 3:1. Torsten Hefners Einzelspiel nahm einen etwas kuriosen Verlauf. Der Markelsheimer erzielte zwar 33 Holz mehr als Markus Pozami, blieb aufgrund eines 1:3 (559:526) nach Sätzen dennoch Verlierer. In sogar zwei Sätzen war er hierbei nur um ein Holz gegenüber Pozami zurückgeblieben. Robin Kaltenbach machte da weiter, wo Marquardt aufgehört hatte. Er warf auf allen seinen Bahnen nahezu konstant viele Kegel und wurde dafür mit einem starken Einzelergebnis von 576 Holz belohnt. Sein Konkurrent Horst Schweizer gefährdete mit 494 geworfenen Kegeln Kaltenbachs 3:1-Erfolg zu keinem Zeitpunkt wirklich ernsthaft. Björn Maurer wurde dann mit einer echten Herkules-Aufgabe betraut. Er hatte es mit dem besten Spieler der Gäste an diesem Nachmittag zu tun und schaffte es schlussendlich nicht dabei Schritt zu halten. Er unterlag vorzeitig mit 1:3 (533:587) gegen Niklas Wendel, der allein durch zwei Einzelbahnen mit über 160 Holz einfach wenig Angriffsfläche bot.

Ungeachtet dessen standen die Zeichen noch immer auf Sieg als Timo Leber und Heiko Leber für den SKC in den Schlussabschnitt starteten. Timo Leber und Lukas Prickler trennten sich 2:2, der Gesamtholzzahlvergleich sprach mit 566:536 allerdings eindeutig für den SKC-Kegler. Das eigentliche Spektakel wurde den Zuschauern jedoch im Duell Heiko Leber gegen Matthias Riedelsheimer geboten. Nach einem Auf und Ab auf höchstem Niveau wurde die Entscheidung praktisch bis ins letzte Abräumen vertagt. Der unter Zugzwang stehende Leber ließ sich den Schneid allerdings nicht abkaufen und holte den letzten Satz zum wichtigen 2:2. Dank seines Gesamttopwertes von 601 Holz gegenüber Riedelsheimers ebenfalls hervorzuhebenden 586 Holz sicherte er sich damit den Mannschaftspunkt.

Die zweite Mannschaft war beim KC Schwabsberg II angetreten und kehrte mit einem 6:2 (3244:2779)- Sieg nach Hause zurück. Zu Beginn und in der Mittelpaarung gestaltete sich die Partie sehr durchwachsen. Während Matthias Glaser klar mit 0,5:3,5 (483:540) gegen Jakob Kuhn unterlag, bezwang Alois Schneider Martin Kuhn dafür ebenso deutlich (3:1 bei 530:472). Steffen Lehr hatte im Ergebnis leichtes Spiel mit Nicolas Dominguez (3:1 bei 532:487), Bruno Lang war dagegen völlig chancenlos gegen Thomas Ebert (0:4 bei 514:574). Als spielentscheidend entpuppte sich das Schlussdrittel. Christian Freymüller trumpfte mit 4:0 (584:472) gegenüber Patriz Wagner auf und Helmut Freymüller setzte sogar noch einen drauf. Er brachte auch bei der zweiten Mannschaft ein Einzelergebnis von 601 Holz auf den Spielberichtsbogen. Hierbei war er völlig frei von jeglicher echter Gegenwehr geblieben, nachdem sein Wettstreiter Marco Principi verletzungsbedingt nach 50 Schüben aufgeben hatte.

6:2 (2931:2721) lautete auch das Resultat der dritten, gemischt spielenden, Mannschaft im Heimspiel gegen den TV Niederstetten. Spürbar in Bedrängnis gerieten die Hausherren und -damen zu keinem Zeitpunkt des Spiels, auch wenn der tagesbeste Kegler dieser Partie mit Andreas Langer (521) vom Gast aus Niederstetten kam. Die Markelsheimer Keglerinnen und Kegler überzeugten demgegenüber mit mannschaftlicher Geschlossenheit. jn