Lokalsport

Leichtathletik Württembergische U16-Meisterschaften in Stuttgart / Marlene Stegers von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim holt Bronze im Speerwurf

Luisa Wolframs Hammer flog am weitesten

Archivartikel

Bei den Württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften der Altersklasse U16 in Stuttgart traten 15 Vereine weniger als noch im vorigen Jahr. Nach dem schwierigen Corona-Halbjahr zeigten aber alle Teilnehmer beachtliche Leistungen., so auch die Leichathleten der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim.

Beim Saisonhöhepunkt war Lusisa Wolfram in Top-Form. Nach den Melde-Ergebnissen durfte man ihr durchaus Außenseiterchancen einräumen. Gleich im ersten Versuch gelang ihr ein technisch sehr guter Wurf, bei dem allerdings noch etwas Tempo in den Drehungen fehlte. Der Hammer landete dennoch bei guten 36,42 Meter. Im zweiten Versuch machte sie dann im Ring mehr Tempo und wurde direkt der neuen persönlichen Bestleistung von 37,59 Meter belohnt. Damit übernahm sie die Führung in der Konkurrenz.

In den verbliebenen vier Versuchen wollte sie dann zuviel und konnte deshalb ihre Weite nicht mehr toppen. Aber auch ihre zwei stärksten Kaderkolleginnen (Natascha Fischer/TG Nürtingen und Mia Sigel/LG Teck) konnten im Verlauf des Wettkampfes nicht mehr kontern. Somit wurde Luisa Wolfram zum erstem Mal in ihrer noch jungen Karriere Württembergische Meisterin im Hammerwurf.

Ihr Vater Peter Wolfram bewertete diese Leistung wie folgt: „Dieser Erfolg ist eine Bestätigung des guten Trainings aktuell unter Hendrik Ehrenbrink und davor unter Bruno Ledwig, der erkannt hatte, dass Luisa potenzial für das Hammerwerfen hat.“

Marlene Stegers zeigte schon beim Einwerfen mit dem Speer, dass sie vorne mit dabei sein will. Die Trainingseinheiten unter Benedikt Ledwig gaben ihr zusätzliche Sicherheit in ihrer Technik. Mit 30,98 Meter verbesserte sie im zweiten Versuch bereits ihre persönliche Bestleistung und lag nur 38 Zentimeter hinter dem Bronzeplatz. Im letzten Durchgang ging sie volles Risiko und veränderte sie ihren Anlauf etwas. Auch wenn nicht alles perfekt umgesetzt wurde, segelte der Speer auf die neue Bestweite von 32,28 Meter, die am Ende Bronze bedeutete.

Nele-Maxima Siegl nutzte die Chance, um sich über 300 Meter Hürden bereits auf die nächste Saison vorzubereiten. Sie startete nämlich eine Klasse höher. Damit war allerdings schon klar, dass die Aussichten auf einen vorderen Platz sehr gering sind. Mit ihrem Debüt über die 300 Meter Hürden bei einer Meisterschaft darf sie aber dennoch sehr zufrieden sein. Mit 54,85 Sekunden belegte sie den siebten Platz. hl