Lokalsport

Kegeln Nach langer Pause startete die Spielrunde 2020/21

„Erste“ völlig unbeeindruckt

Auch auf den Kegelbahnen begannen am Wochenende die ersten Schritte zurück in die Normalität. Nach langer Ungewissheit und einem verschobenen Saisonstart wurde im württembergischen Kegelverband die Spielrunde 20/21 eingeläutet. Für die Aktiven des SKC Markelsheim fällt das Fazit des ersten Spieltags gemischt aus.

Die erste Mannschaft zeigte sich bei ihrem Auswärtsspiel beim KC Schrezheim II von den Trainingseinschränkungen der letzten Wochen unbeeindruckt und siegte mit 5:3 (3362:3302). Bereits in der Anfangspaarung ließ Torsten Hefner mit einem Einzelergebnis von 606 Holz aufmerken und schlug David Hensel (569 Holz) mühelos mit 3:1. Helmut Freymüller war gegen Alexander Röhberg zwar alles andere als chancenlos, verlor seine Partie aber dennoch vorzeitig mit 1:3 (523:535). Auch in der Mittelpaarung kam es zur Punkteteilung. Dirk Marquardt geriet nach einem schwachen Auftaktsatz früh unter Druck, so dass am Ende auch die starke Aufholjagd im dritten Satz nichts mehr einbrachte und das Spiel gegen Dieter Theumer 1:3 (534:538) verloren ging. Robin Kaltenbach dagegen präsentierte sich sehr stabil und bezwang Daniel Lau problemlos mit 3:1 (556:524). In der Schlusspaarung steuerte Timo Leber mit einem souveränen 3:1 (559:538) über Michael Scholz den nächsten Mannschaftspunkt bei. Heiko Leber hatte etwas Pech. Trotz herausragender Verfassung stand er mit Christian Winter dem mit Abstand besten Kegler der Heimmannschaft (598 Holz) gegenüber, so dass ihm selbst das bemerkenswerte Einzelergebnis von 584 Holz letztlich nichts nutzte und er sich mit 1:3 geschlagen geben musste. Da die Markelsheimer insgesamt aber 60 Hölzer mehr geworfen hatten, endete das Spiel doch relativ klar zu ihren Gunsten.

Niederlagen für die anderen Teams

Die zweite Mannschaft blieb im Heimspiel gegen die Fire Pins Essingen II in den entscheidenden Sätzen zu häufig zu deutlich hinter ihren Gegnern zurück, so dass am Ende doch eine recht deftige 2:6 (3000:3091)-Niederlage zu Buche stand. Im ersten Spieldrittel war es noch am knappsten zugegangen. Matthias Glaser verfehlte beim 2:2 (499:509) gegen Horst Angerbauer nur um zehn Holz seinen Punkt. Manfred Lehr hatte mehr Glück und entschied das hart umkämpfte Match gegen Peter Sauter mit 3:1 (498:492). In der Mittelpaarung wurde es dann eindeutiger. Für Alois Schneider reichte ein 2:2 (492:479) gegen den schwächsten Gast Timo Sauter noch. Steffen Lehr verlor trotz gutem Einzelergebnis beim 2:2 (508:552) gegen Radovan Skrobot dann aber sehr deutlich an Boden. Für Gerd Reißenweber war Markus Soutschek in der Endabrechnung ebenfalls zu stark. Das Einzelspiel endete 2:2 (493:540) aus Markelsheimer Sicht. Bruno Lang legte gegen Steffen Schiele zunächst zwar gut vor, wurde in den Schlusssätzen von diesem allerdings wieder eingefangen. Sein 2:2 war mit 510:519 Hölzern am Ende jedoch nicht ausreichend.

Eine herbe 1:7 Auswärtsklatsche setzte es für die gemischte Mannschaft in ihrer neuen Liga, der Bezirksklasse B, beim TSB Fortuna Gmünd. jn