Lokalsport

Schach SK Buchen-Walldürn kassierte in der Bereichsliga Heidelberg/Odenwald eine klare 2:6-Niederlage

Ersatzgeschwächt war gegen das Team aus Paimar nichts zu holen

Der Schachklub Buchen/Walldürn trat in der Bereichsliga Heidelberg/Odenwald zu Hause ersatzgeschwächt gegen die favorisierte Mannschaft aus Paimar an. Dass es hier nichts zu holen gab, stellte sich relativ schnell heraus.

Wolfgang Dosch musste gegen Torsten Klar nach einem Läuferspieß am sechsten Brett zuerst die Segel streichen und die Partie aufgeben.

Ein besseres Ergebnis holte am zweiten Brett Joachim Münch gegen Peter Martin heraus. Nach einem schnellen Austausch der meisten Figuren einigten sich beide auf ein Unentschieden.

Auch das letzte Brett, an dem Edgar Müsig spielte, verschlechterte die Lage für den SK Buchen/Walldürn. Zwar bot sein Gegner Walter Hirsch zwei Mal Remis an, aber Edgar Müsig lehnte ab und stolperte durch einen Fingerfehler in eine Springergabel, so dass auch er aufgeben musste.

Am dritten Brett federte Stefan Dosch gegen Andreas Gabel die Lage lediglich etwas ab. Er schlug im Schottischen Gambit zwar zwei Bauern mehr heraus, aber geriet so sehr unter Druck, dass er gerne in ein Remis einwilligte.

Reiner Bechtolds Partie entwickelte sich zu einem Leichtfigurenendspiel, in dem er zwei Springer hatte und sein Gegenüber Holger Kuhn mit dem Läuferpaar spielte. Das Spiel verlor er letztendlich, da eine Läufergabel das Ende setze.

Die Negativserie schritt durch die Niederlage von Roland de Swart an Brett fünf gegen Ralph Becker weiter fort. Er verteidigte seine Stellung zwar gut, aber nach einem Damenopfer übersah er in einer Abwicklung ein Schachgebot. Somit stand auch die endgültige Niederlage für das ganze Team fest.

Daran konnte Markus Dosch am vierten Brett in der slawischen Variante im abgelehnten Damengambit nichts ändern. In einer etwas ungenauen Partie platzierte er seine Figuren so glücklich, dass sein Gegner Arno Bieger komplett bewegungsunfähig war. Dies reichte dann für den einzigen Sieg an diesem Tag.

Deutlich länger wurde am Spitzenbrett gespielt. Hans Leidecker und Nicolas Hehn verweilten lange in einem Endspiel, in dem Hans Leidecker zwei Bauern weniger hatte. Er verteidigte zwar sehr geschickt, aber am Ende musste er doch die Partie aufgeben.

Somit stand die 2:6-Niederlage für den Schachklub Buchen/Walldürn fest und die Mannschaft rutscht auf siebten Tabellenplatz der Bereichsliga ab. do