Lokalsport

Kreisliga A3 Hohenlohe Harthausen muss sich im Heimspiel Wiesenbach geschlagen geben / Markelsheim/Elpersheim holt Rückstand innerhalb von zehn Minuten wieder auf

Drei Begegnungen enden mit Unentschieden

Archivartikel

Harthausen – Wiesenbach 3:5

Tore: 1:0 Joachim Ruck (4.), 2:0 Johannes Heidinger(8.), 2:1 Christian Weber (44.), 2:2 Semih Deeg (49.), 2:3 Eduard Streidenberger (72.), 2:4 Semih Deeg (89.), 3:4 Alexander Hemmerich (90.), 3:5 Eduard Streidenberger (90.+4) – Zuschauer: 100.

Zum ersten Heimspiel durfte man die Gäste aus Wiesenbach begrüßen. Der SVH erwischte einen Start nach Maß und führte nach Toren durch Ruck und Heidinger bereits nach acht Minuten 2:0. Die Heimmanschaft hatte das Spiel im Griff und lies kaum Offensivaktionen zu. Nach 43 Minuten hatte man die große Möglichkeit, das wahrscheinlich vorentscheidende 3:0 zu erzeilen, musste dann aber im direkten Gegenzug aus stark abseitsverdächtiger Position den 2:1-Anschlusstreffer schlucken. Zu Beginn der 2. Halbzeit hatte der SVH nach einer Eins-Gegen-Eins-Situation mit dem gegnerischen Torhüter die große Möglichkeit, den Vorsprung wieder auf zwei Tore auszubauen, bekam aber wieder im direkten Gegenzug den 2:2-Ausgleichstreffer. Wiesenbach war nun deutlich präsenter und übernahm das Kommando. Nach einem Foul im Strafraum an Johannes Heidinger blieb zur Überraschung aller die Pfeife stumm. Der SV war nun zu passiv und bekam die starke Wiesenbacher Offensive nicht mehr in den Griff, so konnten die Gäste die Partie drehen. In einer hektischen und spannenden Schlussphase warfen die Harthäuser noch einmal alles nach vorne, mussten aber in der Nachspielzeit das 3:5 hinnehmen.

Löffelstelzen/Bad Mergentheim –Taubertal/Rött. 1:1 Tore: 0:1 Lucas Mohr (3.), 1:1 Lukas Steuer (40.),

Die Spielgemeinschaften Löffelstelzen/Bad Mergentheim und Taubertal/Röttingen trennen sich in Löffelstelzen unentschieden. Die Gästemannschaft erwischte den besseren Start und ging nach schöner Kombination bereits nach drei Minuten durch Mohr in Führung. In der Folge hatten die Männer aus Taubertal mehrere hochkarätige Chancen, die Führung auszubauen. 25 Minuten hat die Heimmannschaft gebraucht, um ins Spiel zu finden und die ersten offensiven Akzente zu setzen. In der 40. Spielminuten konnte Steuer nach Freistoß von außen gekonnt per Kopf den Ausgleich erzielen. Eine Minute später hatte Hajra sogar den Führungstreffer auf den Fuß; mit seinem schwachen Linken traf er lediglich den Torwart. Den zweiten Durchgang startete die Heimmannschaft hellwach und begann das Spiel kontrolliert. Die Partie wurde zum offenen Schlagabtausch mit Torchancen auf beiden Seiten. Doch keiner der Mannschaften hatte den Lucky Punch und so endete die Begegnung gerecht mit einem Unentschieden.

Creglingen – Nagelsberg 1:1 Tore: 1:0 (34.) Dennis Dittrich, 1:1 (47.) Lucas Stützle. Besondere Vorkommnisse: Rote Karte : Sebastian Neser (FC Creglingen, 37.,“Notbremse“) Peter Marquardt (FCC) hält Foulelfmeter (87.). Zuschauer: 100.

Der FC Creglingen begann stark und hatte auch die ersten Torchancen. Jan Gehringer setzte sich in der 2. und 15. Minute jeweils gut in Szene gesetzt, fand aber jeweils im blitzschnell reagierenden Gästekeeper Abdel Aziz Zakiri seinen Meister. Dieser musste sich dann allerdings in der 34. Minute erstmals geschlagen geben, als der agile und stets anspielbare Dennis Dittrich eine gute Kombination mit einem Schuss aus halblinker Position ins kurze Toreck gekonnt zur hochverdienten Creglinger Führung abschloss. Drei Minuten später folgte allerdings ein gewaltiger Dämpfer für den FC, als der insgesamt gut leitende Schiedsrichter nach einem Foul an der Creglinger Strafraumgrenze auf Notbremse und damit rot entschied – eine sehr harte, aber vertretbare Entscheidung des Unparteiischen. Dennoch hatten die Creglinger kurz vor der Pause durch Jannik Wolfarth, erneut nach sehenswertem Zusammenspiel, noch eine Riesenchance die Führung auszubauen, der Abschluss aus ca. 16 Metern war allerdings nicht platziert genug. Statt 2:0 hieß es nur zwei Minuten nach der Pause 1:1 - der Sonntagsschuss von Lukas Sülzle aus spitzem Winkel ins Tordreieck traf die Platzherren wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Diese verloren dann zunächst etwas den Faden, die Gäste kamen besser ins Spiel und hatten auch einige Torgelegenheiten. Die Creglinger fingen sich dann allerdings wieder und zeigten in Unterzahl sehr viel Einsatz- und Laufbereitschaft, so dass auch wieder Angriffe in Richtung Nagelsberger Kasten liefen. Allerdings verpufften diese am Nagelsberger Strafraum, die Abwehr der Gäste um ihren überragenden Regisseur Mustapha Sanyang gab sich keine Blöße mehr. Beinahe hätte es sogar noch eine völlig unverdiente Heimniederlage für die Taubertäler gegeben, doch Torhüter Peter Marquardt entschärfte kurz vor dem Spielende einen Foulelfmeter von Avdulji Berisa gekonnt. Amrichshausen – Markelsheim/Elpersheim 3:3 Tore: 1:0 Jan Schneider (21.), 2:0 Michael Mütsch (33.), 3:0 Dennis Koblinger (34.), ]3:1 Domenik Wischke (48.), ]3:2 unbekannt (58.)]3:3 Leonard Popp (61.). – Zuschauer: 74.

Nach kurzem abtasten erarbeitete sich der Gast aus Markelsheim leichte Vorteile. Der SCA hatte jedoch die erste Möglichkeit nach 3 Minuten die jedoch Mario Bürklen mit einer schönen Körpertäuschung knapp vergab. Danach erzielte der SCA mit einer schönen Einzelleistung von Jan Schneider in der 21.Minute das 1:0. Die Gäste waren bis dahin hauptsächlich durch Standarts gefährlich. In der 28. Spielminute hatte Mario Bürklen das 2:0 auf dem Fuss traf aber nur den Pfosten. Markelsheim verstärkte nun die Angriffsbemühungen, traf aber immer wieder auf eine sicher stehende SCA Abwehr. In der 33.Spielminute erzielte Michael Mütsch das 2:0 nach einem kapitalen Abwehrfehler der Gäste. Nur eine Zeigerumdrehung später zog Mario Bürklen ab und der Torhüter konnte den Ball nicht festhalten und Dennis Koblinger markierte das 3:0. Dies war auch das Halbzeitergebnis. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff kam Markelsheim durch einen Elfmeter zum Anschlusstreffer den der gefoulte Domenik Wischke selbst verwandelte. Danach erzielten die Gäste innerhalb zehn Minuten zwei weitere Treffer zum 3:3. Alles in allem muss man trotz der 3:0 Führung nach 90 Minuten mit einer gerechten Punkteteilung zufrieden sein.