Lokalsport

Schießen Deutschmeister-Schützengilde Bad Mergentheim bei den Deutschen Meisterschaften vertreten

DMSG mit Erfolgen auf nationaler Ebene

Archivartikel

Bei den Landesmeisterschaften im Sportschießen hatten sich insgesamt drei Schützen der Deutschmeister-Schützengilde von 1478 (DMSG) für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften qualifiziert (wir berichteten). Diese Wettkämpfe wurden nun über fünf Tage hinweg auf der Olympia-Schießanlage in München ausgetragen.

Michael Krank, Trainer der Jugend und Junioren der DMSG und selbst seit Jahren sehr erfolgreicher Sportschütze, hatte sich in der Disziplin „Luftgewehr Herren II“ qualifiziert. Hierbei werden auf eine Distanz von zehn Metern insgesamt 60 Schuss mit dem Luftgewehr abgegeben. Da sich nur die besten Schützen überhaupt für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, erfolgt hier anders als bei Kreis-, Bezirks- oder Landesmeisterschaften die Auswertung nicht nur nach den Ringzahlen, sondern es wird die sogenannte Zehntelwertung zum genaueren Auswerten der Ergebnisse herangezogen. In seinem Wettkampf erzielte Michael Krank insgesamt 597,3 Ringe und erreichte damit Platz 27.

Simon Schühl hatte sich in der Altersklasse der Junioren II ebenfalls in der Disziplin Luftgewehr, 60 Schuss qualifiziert. Mit einem Teiler von hervorragenden 604,2 Ringen gelang es ihm sich mit Platz 25 im vorderen Drittel zu behaupten. Wie eng das Feld bei den Deutschen Meisterschaften ist und welch große Bedeutung daher die so genannte Zehntelwertung hat, zeigt die Tatsache, dass insgesamt sechs Schützen in dieser Disziplin die gleiche Ringzahl 604 hatten und schon ein Zehntel zum Teil über einen beziehungsweise zwei Plätze entschieden hat.

Markus Münig sicherte sich mit 604,3 Ringen und somit nur einem Zehntel besser in demselben Wettkampf letztlich Platz 23 von 77 Teilnehmern.

Persönliche Steigerung

Neben dem Luftgewehr hatte sich Markus Münig in drei weiteren Disziplinen für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert: Im KK Liegendkampf der Junioren II, bei welchem insgesamt 60 Schuss liegend mit dem Kleinkalibergewehr auf eine Distanz von 50 Meter abgegeben werden, gelang es ihm mit ausgezeichneten 582 Ringen Platz 15 von insgesamt 73 teilnehmenden Schützen an diesem Wettkampf zu erzielen. Bei der weiteren Disziplin „3x20 KK“ schaffte es Markus Münig erneut, sich mit 561 Ringen im vorderen Drittel auf Platz 13 von insgesamt 79 Startern zu behaupten. Seinen größten Erfolg verzeichnete er er im KK-3x40-Wettkampf der Junioren II. Hierbei werden jeweils 40 Schuss mit dem Kleinkaliber auf eine Distanz von 50 Meter zunächst knieend, dann liegend und zuletzt stehend abgegeben. Es ist ein Wettkampf, der dem Schützen nicht nur körperlich, sondern in erster Linie auch von der Konzentration über einen langen Zeitraum hin alles abverlangt. Mit 1142 Ringen steigerte Markus Münig hier sein hervorragendes Ergebnis von der Landesmeisterschaft, bei der er sich den Landesmeistertitel gesichert hatte, sogar um ganze 13 Ringe. Das bedeutete Platz sechs in der Gesamtwertung .

Insgesamt gelang es ihm, seine guten Ergebnisse von den Landesmeisterschaften in allen vier Disziplinen zu verbessern und sich jeweils im vorderen Drittel, einmal sogar unter den Top 10 der besten Juniorenschützen in Deutschland platzieren.

Weiter hatte Markus Münig im Rahmen seiner Kaderzugehörigkeit über den Württembergischen Schützenverband das Angebot erhalten gemeinsam mit seiner Kaderkollegin Ronja Doschen an einem Mixed Wettkampf teilzunehmen. Bei diesem neu etablierten Wettkampfmodell treten je ein männlicher und ein weiblicher Schütze im Team an, um mit dem Luftgewehr auf eine Distanz von 10 Meter je 40 Schuss abzugeben. Gemeinsam erreichten die beiden erfolgreichen Schützen 405,8 Ringe (Markus) und 393,5 Ringe (Ronja), was insgesamt Platz 18 in der Gesamtwertung ausmachte.

Insgesamt blickt die DMSG auf fünf spannende aber auch anstrengende Tage in München zurück. Die Erwartungen der beiden Trainer Michael Krank und Marco Imhof wurden mehr als erfüllt. mcm