Lokalsport

Schach Es gab die erwartet klare Niederlage

Chancenlos beim Absteiger

Das erste Auswärtsspiel der Saison musste der SK Buchen-Walldürn beim SK Mühlhausen bestreiten, der im Vorjahr noch in der Landesliga spielte. Der Unterschied in der Spielstärke gegenüber den Gastgebern war zudem aufgrund mehrfachen Ersatzes bei den Odenwäldern deutlich. Deshalb war die 1:7-Niederlage wenig überraschend.

Am letzten Brett durfte für Buchen-Walldürn der noch sehr junge Magnus de Swart sein Glück versuchen. Anfangs hielt er zwar noch gut mit, doch ließ er sich für seine Züge viel zu wenig Zeit, so dass er verlor. Nicht viel besser lief es für seinen Vater Ronald, der mit den schwarzen Steinen die lange Rochade wählte, wodurch beide Seiten einen Ansturm auf den gegnerischen König einläuteten. Wenig später folgte eine Niederlage von Hans Leidecker am zweiten Brett. In einer noch recht ausgeglichenen Stellung zog er mit einem Springer wieder auf die Grundlinie zurück, wodurch er nachhaltig seine Möglichkeiten zum Manövrieren einschränkte.

Auch Martin Frei erging es nicht besser. In einer lange ausgeglichenen Partie leitete er in ein Endspiel mit Springer, Läufer und sieben Bauern über, was auf den ersten Blick nach Remis aussah. Seinem Kontrahenten gelang es allerdings, seinen Springer geschickt in den gegnerischen Reihen zu manövrieren, und dort erzeugte ständig neue Drohungen, auf die der Walldürner irgendwann keine Antwort mehr fand.

Der bisher gebrauchte Tag für die Gäste wurde nicht besser. Der dieses Mal als Mannschaftsführer agierende Bernhard Meixner stellte schon relativ früh eine Figur ein. Er hielt zwar noch lange dagegen, aber der Ausgang der Partie war von da an nicht mehr anders zu erwarten.

Kampf über Stunden

Eine unglückliche Niederlage musste Edgar Müssig an Brett 7 hinnehmen. Sein starker Gegner biss sich am Routinier über Stunden die Zähne aus und nahm am Ende nur einen Mehrbauern mit ins Endspiel. Da diese sich alle am selben Flügel befanden, war ein Remis zu erwarten, doch hatte der Walldürner in der entscheidenden Situation die falsche Idee und unterlag.

Den einzigen Punkt für die Gäste erspielte sich Bastian Röse an Brett 3. Nach Gewinn eines Bauern mitsamt aktiverer Stellung gewann er zusätzlich einen Springer, dem wenig später noch mehr Material gefolgt wäre, da die gegnerische Stellung zusehends in sich zusammen fiel. Bevor dies geschah, gab sein Gegner auf.

Die längste Partie wurde am Spitzenbrett ausgetragen. Dort wehrte sich Joachim Münch gegen Rudolf Mandl, wobei er aus der Zeitnotphase mit einem Bauern weniger ins Endspiel überging. Dort verlor er noch einen weiteren, was sich sein Gegner nicht mehr nehmen ließ und die Partie souverän gewann. skbw