Limbach

Historie Archivbestände von Wagenschwend aktualisiert

Viertes Findbuch an die Gemeinde übergeben

Wagenschwend.Mit dem Wagenschwender Findbuch wurde nun das vierte von sieben Findbüchern an die Gemeinde Limbach übergeben. Im Rahmen der kommunalen Archivpflege des Kreisarchivs wurden die Wagenschwender Archivbestände in den vergangenen beiden Jahren neu geordnet, verzeichnet, gereinigt und alterungsbeständig verpackt.

Mehr als 200 Seiten

Das neue Findbuch füllt über 200 Seiten und ersetzt das alte Inventar, das 1986 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angefertigt worden war. Der Aktenbestand beginnt 1816 und bildet das gesamte Aufgabenspektrum einer kleinen Kommunalverwaltung ab.

Wie in einer ländlichen Gemeinde nicht anders zu erwarten, spielt die Landwirtschaft, und hier in erster Linie die Viehzucht, eine wichtige Rolle. Nicht nur in der Klassifikationsgruppe „Landwirtschaft, Tierzucht, Veterinärwesen“ bildet sich dieser Schwerpunkt ab, sondern zum Beispiel auch in relativ umfangreichen Statistiken zu Bodennutzungserhebungen und Viehzählungen.

Neue Lücken gefüllt

Im Hinblick auf den Ehrenbürger Anton Damm sind vor allem die Unterlagen zu seiner Ruhesetzung als Bürgermeister im Jahr 1933 erwähnenswert. Die vorhandenen Gemeindebeschlussbücher und Gemeinderatsprotokolle decken mit Lücken den Zeitraum zwischen 1854 und 1935 ab.

Ein 1802 begonnenes und 1831 geschlossenes Pfandbuch ist das älteste Archivale im Amtsbuchbestand. Das Wagenschwender Gemeindearchiv umfasst insgesamt 26,7 laufende Meter.

Das Wagenschwender Archivgut wird im renovierten und mit modernen Fahrregalen ausgestatteten Archivmagazin im ehemaligen Krumbacher Rathaus verwahrt. Nach Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung Limbach kann das Archivgut unter Aufsicht genutzt werden.