Limbach

Krumbacher Ortschaftsrat tagte Rückblick auf das Ortsgeschehen

Urkunden an verdiente Räte vergeben

Krumbach.Be der Sitzung des Krumbacher Ortschaftsrats wurden verdiente Räte geehrt. Ortsvorsteher Michael Müller informierte über das umfangreiche Ortsgeschehen seit der letzten Sitzung. Dabei hob er insbesondere die beiden 90. Jubiläen des Männergesangvereins und des Brieftaubenvereins hervor. Pünktlich zu diesen Vereinsgeburtstagen wurde die Sporthalle mit 140 neuen Stühlen ausgestattet.

Spielplatz kommt gut an

Dem Bürgermeister dankte er für seine Spendeninitiative im Bereich der Spielplätze. Durch die Spenden, die Spender sind auf einer kleinen Spendentafel am Spielplatz namentlich benannt, und einem Betrag von 10 000 Euro aus dem gemeindlichen Haushalt konnte der Spielplatz neu und sehr ansehnlich gestaltet werden. Er wird sehr gut frequentiert. Erneuerungsmaßnahmen gab es auch im Bereich des gemeindlichen Minigolfplatzes beim Gebäude.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ehrte Bürgermeister Thorsten Weber zwei verdiente, nach der Kommunalwahl im Mai ausgeschiedene Ortschaftsräte. In seiner Laudatio blickte der Bürgermeister zunächst auf die in den jeweiligen Amtsperioden durchgeführten Maßnahmen in Krumbach zurück und führte dann die Ehrungen durch. Rüdiger Bader gehörte dem Gremium zehn Jahre an und war im Ortschaftsrat für seine ruhige und sachliche Art geschätzt. Ein stolzes Vierteljahrhundert war Emil Müsebeck als Ortschaftsrat tätig. In dieser Zeit war man gerade für seinen baulichen Sachverstand im Gremium sehr dankbar. Beide zu Ehrenden wurden mit der Ehrungsstele des Gemeindetages Baden-Württemberg samt Ehrenurkunde ausgezeichnet, die mit einer kleinen Anerkennung der Gemeinde untermauert wurden.

Im nächsten Tagesordnungspunkt gab der Ortsvorsteher einen Sachstandsbericht zum Bauvorhaben „Renovierung der alten Schule und Neubau eines Feuerwehrgerätehauses“, dem ein Gesamtvolumen von rund 720 000 zugrunde liegt. Sein Dank galt dem Ortschaftsrat für die Räumarbeiten im Vorfeld der Maßnahmen. Die Bauarbeiten laufen insgesamt gut und ein zügiger Baufortschritt sei zu erkennen. Sein Dank galt auch den Mitgliedern der Feuerwehr und den Taubenzüchtern für ihr tatkräftiges Engagement im Rahmen dieser Maßnahme.

Neues zum „Kirchberg“

Der fünfte Punkt beinhaltete eine Sachstandsbericht zum Baugebiet „Kirchberg“, wo die Firma Kispert Bau den Auftrag für rund 366 101 Euro erhalten hatte. Ein Spatenstich zum Maßnahmenbeginn fand bereits statt. Nun hofft man auf einen zügigen Baufortschritt, da bereits zwei Bauplätze reserviert sind und es Anfragen von weiteren Interessenten gibt. Beim nächsten Tagesordnungspunkt informierte der Ortsvorsteher über die Fertigstellung der neuen Urnengrabfelder. Die neuen Grabfelder in verschiedenen Varianten konnten ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Gemeinde investierte hier 61 000 Euro. In diesem Zusammenhang erinnerte der Ortsvorsteher auch nochmals an den laufenden Spendenaufruf für die Anschaffung einer mobilen Lautsprecheranlage. Die bisherige Spendensumme reiche nicht aus.

Beim Punkt „Verschiedenes“ informierte der Ortsvorsteher über die geplante Neuausweisung von Gewerbeflächen. Der Bürgermeister ergänzte, dass hierfür die Fortschreibung des Regionalplanes Voraussetzung ist, auf die man nicht nur bei diesem Gebiet sehnlichst wartet.

In den kommenden Monaten werden die Wanderwege auch in Krumbach insbesondere an den überörtlichen Knotenpunkten im Rahmen eines interkommunalen Projekts mit der Stadt Buchen und der Gemeinde Fahrenbach neu ausgeschildert. Bezüglich der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik verwies der Bürgermeister auf die bereits getätigten Arbeiten in allen Ortsteilen. Unabhängig davon ist man an diesem Thema, dessen finanzielle Tragweite man aber nicht unterschätzen sollte, weiter dran.