Limbach

Mitgliederversammlung Fastnachtsgesellschaft „Hederschboch Dick Do“ zog Bilanz / Aktive freuen sich auf kommende Veranstaltungen

Neue Helfer schwer zu finden

Archivartikel

Heidersbach.„Eine rundum gelungene Kampagne liegt hinter uns, und das abgelaufene Geschäftsjahr ist wieder sehr positiv verlaufen“, resümierte der Vorsitzende der Fastnachtsgesellschaft „Hederschboch Dick Do“, Dietmar Lutz, im Rahmen der Mitgliederversammlung. Er sprach von einem lebendigen Verein, der sehr harmonisch funktioniere und personell gut aufgestellt sei.

In seinem Rechenschaftsbericht beleuchtete Lutz die zurückliegende Kampagne, in der man alle Veranstaltungen erfolgreich habe bewältigen können: „Die Fastnachtseröffnung sowie die Prunksitzungen mit ihren originellen Programmen waren wieder beste Werbung für die echte ,Hederschbocher Faschenacht’ und die ausschließlich einheimischen Akteure zogen dabei alle Register ihres Könnens“. Die Weibersitzung und die Kindersitzung unter der Regie des Fördervereins verbuchte der Vorsitzende ebenfalls als Erfolge.

„Die Besucherzahlen der jeweiligen Veranstaltungen waren allesamt überaus zufriedenstellend“, so Lutz. Bei befreundeten Fastnachtsgesellschaften sei man mit Abordnungen vertreten gewesen. Nicht mehr wegzudenken sei die Fastnachtskirche am Fastnachtssamstag in Limbach, bei der die Narren der Gesamtgemeinde alljährlich zusammenkommen. Bei den Umzügen in Fahrenbach, Buchen und Heidersbach sowie am Narrentreffen in Walldürn sei man mit großen Abordnungen vertreten gewesen und habe für eine gute Außenwirkung gesorgt. Wobei der heimische Umzug dem Regen habe trotzen müssen und die Fastnachtsverbrennung aufgrund des Wetters ebenfalls in einer Schmalspurversion durchgeführt worden sei.

242 Mitglieder

Der Vorsitzende lobte die Garden und das Tanzmariechen, die auf sehr hohem Niveau getanzt und bei ihren vielen Auftritten vor auswärtigem Publikum beste Kritiken bekommen haben. Stolz sei man auf 242 Mitglieder, die den Verein tragen. 71 davon seien Aktive.

Beim Blick in die Zukunft merkte Lutz an, dass es schwieriger werde die Veranstaltungen durchzuführen, da immer mehr freiwillige Helfer hinter der Theke, in der Küche und in der Bar altersbedingt wegfallen und neue Personen nur schwer zu finden seien. Die jüngere Generation habe zu den freiwilligen Diensten eine andere Einstellung und jeder wolle möglichst von einem Dienst verschont bleiben.

Nachdenklich mache ihn die aktuelle Situation bei den Garden, weil manche Mädchen mittlerweile schon in jungen Jahren aufhören zu tanzen, da ihnen alles zu viel werde. Daher werde es in der kommenden Kampagne keinen Schautanz geben. Weiber- und Kinderfastnacht befänden sich im Umbruch, da die Verantwortlichen wechseln. Dennoch gehe man positiv in die neue Kampagne und freue sich auf die kommenden Veranstaltungen und Herausforderungen.

Über einen zufriedenstellenden Kassenstand referierte Andreas Hemberger, der die Einnahmen und Ausgaben beleuchtete, die nötig sind um den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten. Die größten Ausgabeposten liegen demnach im Bereich der Gema-Gebühren sowie der benötigten Versicherungen. Im Namen der Kassenprüfer bescheinigte Werner Gellner eine einwandfreie Buchführung. Ortsvorsteher Werner Gellner dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz zum Erhalt eines lebendigen Brauchtums im Ort und erwähnte, dass man sich bei der FG schon in jungen Jahren aktiv in die Vereinsarbeit einbringen könne.

Wahlen

Unter seiner Leitung wurden der stellvertretende Vorsitzende Ralf Wursthorn und Präsident Volker Noe in ihren Ämtern bestätigt sowie Denis Schleier und Annika Rhein in das Amt des Kassiers gewählt. Als Beisitzer fungieren Norbert Blatz, Alexander, Andreas und Frank Hemberger, Nicole Münch, Achim Rhein, Patrick Schell, Jasmin Scheuermann-Lipski, Gerald Weingessl und Swen Wolf.

Zum Abschluss verabschiedete Dietmar Lutz den nach elfjähriger Tätigkeit ausgeschiedenen Kassier Andreas Hemberger, und Ehrenpräsidentin Rita Gellner lobte die Aktiven für ihre kreativen Einfälle, wenn es um Fastnachtsauftritte geht. Besonders stolz mache sie die Tatsache, dass man alle Veranstaltungen nach wie vor mit Eigengewächsen bestreiten könne. von