Limbach

Limbacher Gemeinderat Um- und Erweiterungsbau der Schule schreitet voran

Grünes Licht für fünf Baugesuche

Archivartikel

Limbach.Bauamtsleiter Georg Farrenkopf stellte im weiteren Verlauf der Sitzung insgesamt fünf Baugesuche vor, welche auch Gewerke für den Um- und Erweiterungsbau der Schule am Schlossplatz beinhalten.

Zunächst musste man beim Gewerk Fliesen in einen sehr sauren Apfel beißen, denn aufgrund des Bauzeitenplans ist eine erneute Ausschreibung nicht möglich und die Vergabesumme an die Firma Fliesen Nuric lag um über 100 Prozent über der Kostenberechnung.

Beim Gewerk Schließanlage wiesen alle eingegangenen Angebote formelle Fehler auf, woraufhin die Ausschreibung aus formellen Gründen aufzuheben war. Erfreulicher waren dann schon die Ausschreibungsergebnisse für die losen Möbel an die Firma VS Spezialmöbelfabriken, Fachräume Bio/Chemie/Physik an die Firma Hohenloher Spezialmöbelwerk, Fachräume Werken/Maschinen/Textil an die Firma Justus und digitale Tafelsysteme an die Firma Wittler, die allesamt unter den Kostenberechnungen des Architekturbüros lagen. Vergeben wurde auch die Netzwerkverkabelung an der Grundschule in Laudenberg an die Firma Haun zum günstigsten Angebot.

Die letzte Vergabe für die Ertüchtigung des Regenüberlaufes Nr. 1 im Limbacher Ortsteil Krumbach erfolgte an die Firma Meny Bau. Die Aufhebung der Ausschreibung und alle Vergaben tätigte der Gemeinderat einstimmig.

Angefragt wurde aus dem Gremium, ob die Verwaltung, entsprechend der Beschlusslage im Gemeinderat, beim Landratsamt eine Ausnahme vom Bauverbot im Gewässerrandstreifen beantragt hat, was Bürgermeister Thorsten Weber bejahte. Allerdings wurde diese Einzelfallregelung nicht positiv beschieden.